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Naturschleifsteine: für die Schleifexperten

Naturschleifsteine sind einzigartige Schleifprodukte für den echten Schleifspezialisten. Natürliche Produkte sind manchmal unberechenbar und dementsprechend eine kleine Herausforderung. Das Ergebnis hängt ziemlich von Dir selbst ab. Eine weitere Besonderheit ist ihre Lebensdauer: ein Naturschleifstein kann gut zehn Jahre halten.

Steine werden an vielen Orten auf der Welt abgebaut, um sie anschließend als Schleifmittel zu verwenden. Dementsprechend gibt es viele große Unterschiede in der Wirkungsweise. Der eine Stein ist anders zusammengesetzt als der andere. Sogar Schleifsteine aus dem gleichen Gebirge können sich unterscheiden. Faktoren, die für die Funktion eines Natursteins eine wichtige Rolle spielen, sind die Korngröße, die Form der Schleifkörner und die Art und Weise, wie sie miteinander verbunden sind.

Wo werden Naturschleifsteine gewonnen?

Es gibt mehrere Gebirgszüge, die für die Gewinnung von Naturschleifsteinen bekannt sind. Diese müssen natürlich noch in Form gebracht und abgeflacht werden. Zwei wichtige Bezugsquellen sind die belgischen Ardennen und die Ouachita Mountains im amerikanischen Bundesstaat Arkansas. Auch in den französisch-spanisch Pyrenäen und den Dolomiten (Italien) findet man guten Naturstein.

Die Arkansas-Steine bestehen aus Novaculit, einem Material, das nur in diesem Gebirge vorkommt. Wichtig hierbei ist die hohe Körnungsdichte, die zu einem sehr harten, wasserundurchlässigen Stein führt. Abhängig vom Teil des Gebirges, in dem sie abgebaut werden, sind Arkansas-Steine mit einer relativ geringen Körnungsdichte (ca. 400 bis 600) bis hin zu sehr feinen Poliersteinen (ca 10.000) erhältlich.

Arkansas-Steine sind Ölsteine

Die Schleifsteine aus den Ouachita Mountains und den Ozarks (ebenfalls Arkansas) werden am besten in Kombination mit Öl verwendet. Dies ist auf die extreme Körnungsdichte zurückzuführen. Das Öl entfernt die Schleifrückstände leichter und gibt weniger Widerstand beim Schleifen. Der große Vorteil von Ölsteinen gegenüber Wassersteinen besteht darin, dass sie weniger schnell verschleißen. Normalerweise halten sie jahrelang. Der Nachteil ist die Härte, die dazu führt, dass das Schleifen relativ lange dauert, da die Steine nicht so viel Material aufnehmen.

Belgische Brocken aus den Ardennen

Die Coticule-Schleifsteine kommen aus den Ardennen. Früher waren sie bekannt als die „belgischen Brocken“. Die Korngröße dieser Schleifsteine ist schwer zu bestimmen. Das Besondere an ihnen ist, dass Du die Härte des Steins selbst bestimmen kannst. Je dicker der Schleifschlamm ist, desto geringer ist die Korngröße. Diese variiert in der Regeln zwischen 1.000 und 16.000). Die Zugabe von viel Wasser führt natürlich zu einem dünnflüssigeren Schlamm und somit zu einem Polier-Effekt.

Ein weiterer Tipp, um ein extra feines „Korn“ zu erhalten: verwende anstelle von Wasser Talkumpuder. Außerdem ist der Druck, den Du beim Schärfen ausübst, entscheidend. Je weniger Druck, desto glatter und somit schärfer wird die Schneide.