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Z-Saw: Expert Review von Padraig Croke

Wenn es um Outdoor- und Bushcraft-Gear geht, ist eine Säge genauso wichtig wie beispielsweise ein Messer oder eine Axt. Eine Säge spart Zeit und Energie und ist sicherlich nicht nur für die Verarbeitung von Holz für das Lagerfeuer nützlich. Du kannst eine Säge nämlich auch für die Holzbearbeitung verwenden. Eine Säge ist sicherer als eine Axt, besonders für weniger erfahrene Naturfans. Es lohnt sich also, für die Suche nach der perfekten Säge genauso viel Zeit aufzuwenden wie für ein Messer oder eine Axt. Bei der riesigen Auswahl an Sägeblatttypen, ganz zu schweigen von den Größen, Formen und Merkmalen, gibt es eine Säge für jeden Benutzertyp. Eines der neuesten Produkte im Sortiment von Knivesandtools wird von der japanischen Firma Z-Saw hergestellt. Das Unternehmen besteht schon seit langer Zeit und stellt Werkzeuge für Baumschulen, Naturfreunde und Holzbearbeitungsprofis her. Schauen wir uns ein paar Sägen von Z-Saw an, um herauszufinden, welche die beste Wahl für Dich ist.

Sägen nach japanischer Tradition

Die Japaner sind für ihre hochwertigen Holzbearbeitungswerkzeuge bekannt, insbesondere für Handsägen für Baumarbeiten und Tischlerarbeiten. Es ist also keine große Überraschung, wenn man hört, dass Z-Saw schon seit den 1940er Jahren traditionelle Handsägen herstellt. Seitdem hat das Unternehmen seine Modelle ständig weiterentwickelt und das Sortiment ausgebaut. Sie waren auch eines der ersten Unternehmen in Japan, das die Hard-Impulse-Wärmebehandlung einführte, die als eine der großen Innovationen zur Maximierung der Härte der Sägezähne gilt Dabei werden die Spitzen der Sägezähne innerhalb von Millisekunden mit Impulsen mit sehr hoher Leistung schnell erhitzt, um einen Härtegrad von HV800-950 (64,0 - 68,2 HRC) zu erreichen, der die maximal erreichbare Härte von Stahl darstellt. Man sagt, das Geheimnis für die Qualität der Handsägen liege in der ständigen Innovation und der jahrzehntelangen Erfahrung. Z-Saws und die Ersatzsägeblätter sind etwas preiswerter als vielleicht die von bekannteren Konkurrenten wie Silky. Dies spiegelt sich in der Verarbeitungsqualität und der allgemeinen Materialauswahl wider, aber sie sind sicherlich keine schlechte Wahl! In jeder Hinsicht sind die Produkte von Z-Saw eine fantastische Wahl für den preisbewussten Kunden.

Die Benutzung von Zugsägen

Alle Sägen, die wir uns hier anschauen, sind Zugsägen. Zugsägen eignen sich hervorragend für den Baumschnitt, aber auch für Baumpfleger, da die gesamte Schnittkraft durch die Zugbewegung des Sägeblatts entsteht. Durch diese Zugwirkung lässt sich das Sägeblatt in schwierigen Winkeln oder beim Schneiden in der Höhe leichter einsetzen, da man mit wenig Kraftaufwand das Holz schneidet. Darüber hinaus ermöglicht die Zugbewegung weichere und kontrolliertere Bewegungen, was die Ausführung feiner und präziser Schnitte ermöglicht. Die Vorwärtsbewegung sollte nur über die Schneide gehen und diese von Staub und Fasern befreien, die einen sauberen Schnitt behindern. Es braucht vielleicht ein wenig Übung, wenn Du noch nie eine Zugsäge benutzt hast. Wenn man mit der Bewegung nicht vertraut ist, kann das Sägeblatt sehr leicht brechen, wenn bei der Schubbewegung zu viel Kraft aufgewendet wird. Dann kann das Sägeblatt steckenbleiben und sich verbiegen, wodurch es schlussendlich brechen kann. Glücklicherweise scheint Z-Saw Sägeblätter herzustellen, die im Vergleich zu ihren Konkurrenten ziemlich stark und flexibel sind.

Die richtige Z-Saw wählen

Das Sortiment von Z-Saw umfasst verschiedene Arten von Sägen. Die Werkzeuge sind auf die Bedürfnisse vieler Kunden zugeschnitten. Von Baumpflegern und Baumchirurgen über Handwerker, die eine feinzahnige Säge suchen, bis hin zu Outdoor- und Bushcraft-Enthusiasten, die eine praktische Säge mit einem starken Sägeblatt suchen.

Bei der Auswahl einer Säge können die Spezifikationen und die Auswahlmöglichkeiten zunächst etwas überwältigend wirken. Es gibt wichtige Faktoren, die man beachten muss, sowie die Größe und Länge der Klingenzähne, die Ergonomie und die Handhabung. Dies gilt für alle anderen Marken auch. Worauf sollte man bei der Auswahl einer Säge also achten? Schauen wir uns einige der Spezifikationen an und untersuchen, wie sie Deine Wahl beeinflussen könnten.

Zähne pro Inch

Einer der entscheidenden Faktoren bei der Auswahl eines Sägeblatts ist der TPI-Wert (Teeth Per Inch - Zähne pro Inch). Im Allgemeinen gilt: Je weniger Zähne pro Inch auf dem Sägeblatt, desto größer sind die Zähne und desto tiefer sind die Schnitte. Das bedeutet, dass mit jedem Schnitt eine größere Menge an Material abgetragen und abgeschnitten wird. Folglich schneidet ein Sägeblatt mit weniger und größeren Zähnen pro Inch viel schneller als eines mit mehr Zähnen. Bei dieser aggressiven Schneideart besteht jedoch die Gefahr, dass die Fasern des Materials reißen, was zu einer rauen Oberfläche führt. Je mehr Zähne pro Inch, desto feiner der Schnitt. Wenn Du also lieber feiner sägst, z. B. beim Zuschneiden eines Löffels oder bei der Bearbeitung eines Holzstücks, ist ein Sägeblatt mit mehr Zähnen vielleicht besser geeignet.

Wenn Du einen aggressiveren Schnitt und eine starke Faltsäge benötigst, ist die FS-245 mit 7 Zähnen pro Inch empfehlenswert. Im Vergleich ist sie aggressiver als die FS-270 mit einem TIP-Wert von 11, der für einen wunderbar glatten Schnitt sorgt.

In der Kategorie der Faltsägen (Tuck-in-Modelle) hat die 210 einen TIP von 8,5 und ist somit noch aggressiver als die FS-Modelle. Dieses Sägeblatt ist jedoch kürzer und erfordert daher mehr vollständige Züge, um die Arbeit zu erledigen. Die 210 arbeitet auch feiner als das FS-Modell mit einem TPI von 12. Das Ergebnis ist ein sauberer, glatter Schnitt, perfekt für Bushcraft-Projekte, die ein gewisses Maß an Finesse erfordern.

Sägeschneide

Eine weitere Überlegung bei der Auswahl ist die Schnittfuge, die das Sägeblatt erzeugt. Dabei geht es um die Dicke der Schnitte in einem Holzstück, wenn man es durchsägt. Der Begriff wird manchmal auch für die Dicke des Sägeblatts verwendet, obwohl die Schnittfuge oft breiter ist als das Sägeblatt, weil die Zähne etwas breiter sind als das Sägeblatt selbst. Leute, die Holz bearbeiten, achten auf die Breite der Schneide. Besonders, wenn es auf Präzision ankommt. In unserem Fall geht es um Ast- und Faltsägen, da ist dies weniger wichtig. Dennoch ist es wichtig, dieses Element eines Sägeblatts zu verstehen, denn es beeinflusst nicht nur, wie leicht eine Säge ein Stück Holz durchschneidet, sondern auch, wie viel Sägemehl und Abfall entsteht. Je dünner eine Sägeschneide ist, desto weniger Holz geht verloren. Das Sägen selbst wird aber schwieriger, je tiefer man in das Holz sägt. Es gibt weniger Platz für den Sägestaub, um zu entweichen, wodurch die Sägeschneide verschmutzt. Als Faustregel gilt, dass eine dickere Schnittfuge für Sägen im Freien besser ist.

Bei den FS-Modellen hat die 245 eine Blattstärke von 0,90 mm, genau wie das 210 Tuck-in-Modell. So gibt es ausreichend Platz, dass der Staub entweichen kann, wenn man ein Stück Holz zersägt. Diese Angabe ist jedoch nur wichtig, wenn man größere Holzstücke sägt.

Länge des Sägeblattes und Ergonomie

Da alle diese Sägen relativ kurz und handlich sind, ist die Blattlänge vielleicht der am wenigsten wichtige Faktor, wenn es um die Leistung des Sägeblatts geht. Sie kann durch die beiden vorhergehenden Spezifikationen, die wir gerade untersucht haben (Schnittfuge und TPI), kompensiert werden. Generell gilt: Je länger ein Sägeblatt ist, desto weniger komplette Bewegungen sind nötig, um ein Stück Holz zu sägen. Wenn dies kein Faktor ist, der wirklich einen großen Einfluss auf die Leistung hat, dann ist die Blattlänge dennoch wichtig, um Handlichkeit und Kompatibilität zu beurteilen. Die Art und Länge der Säge wirkt sich auch auf die Ergonomie des Werkzeugs und die Art und Weise, wie es verwendet wird, aus.

Wenn die Handlichkeit keine Rolle spielt, sind die FS-Modelle vielleicht das Richtige für Dich. Diese Modelle werden mit einer beidseitig verwendbaren Scheide geliefert, die Du bequem an einem Gürtel an Deiner Seite tragen kannst. Die Kunststoffschlaufe lässt sich außerdem an einem Scharnier drehen, so dass die Scheide hin- und herbewegt werden kann, wenn man beispielsweise auf dem Boden sitzt. Praktisch für Leute, die in einem Gurtzeug hängen oder hoch oben arbeiten und vielleicht zeitweise nur eine Hand zum Arbeiten frei haben. Ein leichter Zugang zur Scheide der Säge wäre hier wichtig, damit die Säge nicht jedes Mal mit zwei Händen aufgeklappt werden muss, wenn sie gebraucht wird.

Wenn Du jedoch nicht hoch oben oder mit nur einer Hand arbeiten musst, ist eine Faltsäge vielleicht die bessere Wahl. Die Tuck-in-Modelle haben aggressivere und feinere Blätter als die FS-Modelle und eignen sich daher für kürzere Sägeblätter. Die Tuck-in-Modelle haben auch einen großen Vorteil gegenüber den FS-Modellen, wenn es um die Größe geht. Die Klinge lässt sich in den Griff einklappen, so dass sie als Scheide fungiert und die Gesamtlänge des Werkzeugs halbiert wird. Das hat allerdings den Nachteil, dass man beide Hände braucht, um die Säge aus dem Futteral zu nehmen.

Schauen wir uns nun die zwei Sägearten an und die jeweils besonderen Merkmale.

Merkmale der FS-Serie

Die FS-Serie ist, wie wir oben gesehen haben, eine Säge mit fester Länge, die in einer Kunststoffscheide bequem am Gürtel getragen werden kann. Diese robuste Scheide ist praktisch und unauffällig und erfüllt zweifellos die Anforderungen eines jeden professionellen Baumpflegers oder -chirurgen. Der geschwungene Kunststoffgriff ist auch bei längerem Gebrauch bequem und kann den ganzen Tag über benutzt werden. Es ist wichtig, dass eine Säge bequem zu bedienen ist, damit jede Arbeit zu einem angenehmen Erlebnis wird. Das Sägeblatt lässt sich leicht austauschen, indem man das alte Sägeblatt mit einem großen Kreuzschlitzschraubendreher, einer Münze oder seinem Victorinox entfernt. Die vernickelten Klingen dieser Werkzeuge mit hohem Kohlenstoffgehalt sind stark, scharf und präzise!

Vorteile:

  • Längere Sägeblätter
  • Einfach zu bedienen und mit einer Hand aus der Scheide zu nehmen
  • Komfortables und ergonomisches Design für den täglichen Gebrauch
  • Kann am Gürtel getragen werden

Nachteile:

  • Weniger praktisch wegen der festen Länge
  • Weniger aggressive TPI-Optionen verfügbar
  • Geringere Kontrolle über Schnittleistung und Genauigkeit

Empfohlen für: Baumpfleger, Baumchirurgen, Gärtner

Merkmale der Tuck-in-Serie

Die Tuck-in-Serie wurde unter dem Gesichtspunkt der Kompatibilität entwickelt. Die Sägen können eine starke Schnittleistung erbringen, ohne dass es für den Benutzer zu anstrengend wird. Da sie sich leicht zusammenfalten lassen, kann man sie problemlos in einem Rucksack oder sogar in einer Hosentasche verstauen. Die Tuck-in-Sägeblätter sind feiner und aggressiver als die FS-Sägeblätter und bieten eine gute Leistung bei geringerer Länge.

Die zusätzliche Länge des kompakten Griffs aus elastomerem Aluminiumdruckguss ist zwar bei längerem Gebrauch nicht so komfortabel, bietet aber einen präziseren Schnitt in Bezug auf Kraft und Genauigkeit. Wenn die Klinge weiter hinten am Griff gehalten wird, hat der Benutzer mehr Schneidkraft! Weiter oben und näher an der Klinge sorgt für einen weichen und präzisen Schnitt, falls erforderlich. Darüber hinaus kann die Stellung der Klinge verstellt werden. Dies ist praktisch, wenn man näher am Boden schneiden muss. Deine Knöchel oder Hände schrammen also nicht mehr über den Boden. Wie bei der FS-Serie lassen sich auch diese Blätter mithilfe eines Kreuzschlitzschraubendrehers wechseln.

Vorteile:

  • Kompakt
  • Große Kontrolle und Genauigkeit dank des langen Griffs
  • Leistungsstarkes Blatt
  • Die zwei Positionen des Sägeblattes bieten große Flexibilität

Nachteile:

  • Kann nur mit zwei Händen geöffnet werden
  • Kann nicht am Gürtel getragen werden
  • Kürzeres Sägeblatt

Empfohlen für: Outdoor-Fans, Bushcrafter und Wanderer

Padraig Croke

Padraig Croke ist ein begeisteter Bushcraft- und Outdoorfan, Löffelschnitzer und Wanderer. Er ist Co-Host des Podcasts „The Trial by Fire“, einem Podcast über Bushcrafting und andere Outdooraktivitäten, das alle zwei Monate ausgestrahlt wird. Er ist auch Admin bei der Living to Learn Online-Community und Designer beim Bushcraft Journal Magazine.

Im Podcasts „The Trial by Fire“ diskutieren Padraig Croke und Joe Price über alles, was mit Bushcrafting und Outdoor zu tun hat. Du findest alle Episoden auf TrialByFire. Außerdem findest Du sie auch, wenn Du auf iTunes, Spotify und Sicherlich nach „The Trial by Fire Podcast“ suchst. Vergiss nicht, @thetrialbyfirepodcast auf Instagram zu folgen.

Danke Padraig für Deine tolle Review!

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