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Was muss man über Wellenschliffmesser wissen?

Für viele entspricht ein Wellenschliffmesser einem Brotmesser, aber ist das auch so? Wann sprechen wir von einem Wellenschliffmesser? Und was ist überhaupt der Nutzen dieser spitzen Wellen? Dies und mehr erzählen wir Dir gern in diesem Artikel.

Was sind Wellenschliffmesser?

Wellenschliffmesser sind Messer, bei denen die Schneide Zähne hat. Das bekannteste Beispiel hierfür ist das Brotmesser: Ein Messer mit einer länglichen und schmalen Klinge, die vorne abgerundet ist und - wie gesagt - eine Klinge mit Wellenschliff hat. Aber auch Steakmesser, Schälmesser, Frühstücksmesser, Tomatenmesser, Wurstmesser und Konditormesser können einen Wellenschliff haben. Bei vielen dieser Messer ist der Wellenschliff die Norm, bei anderen ist es eine eher seltene Alternative zu einer glatten Schneide.

Eden Classic Damast Brotmesser

Wofür benutzt man ein Wellenschliffmesser?

Wellenschliffmesser sind hauptsächlich für das Schneiden von Produkten mit einem harten Äußeren und einem weicheren Inneren bestimmt. Ein gutes Beispiel ist das Baguette, aber auch andere Brotsorten, Kuchen und Torten sind am besten mit einem Wellenschliffmesser zu schneiden. Selbiges gilt für Pizzen, wenn Du keinen Pizzaschneider hast. Oder stelle Dir eine Ananas vor, die Du mit einem Plain Edge Küchenmesser jetzt wirklich nicht so einfach schneiden kannst.

Wellenschliffmesser sind außerdem äußerst geeignet für das Schneiden von „wässrigem” Gemüse, wie zum Beispiel eine Tomate. Es gibt deshalb spezielle Tomatenmesser, die manchmal auch Wurstmesser genannt werden. Du kannst also mit einem Wellenschliffmesser auch ein Stückchen Trockenwurst hervorragend schneiden. Es gibt zweifellos noch viele andere erwähnenswerte Beispiele. Die wichtigste Frage ist jetzt aber wahrscheinlich: Warum benutzt man für die oben genannten Schneidaufgaben am besten ein Wellenschliffmesser?

Warum ist ein Wellenschliffmesser manchmal besser geeignet als eine glatte Schneide?

Der große Vorteil eines Wellenschliffmessers ist, dass man während des Schneidens ziemlich wenig Druck ausüben muss. Im Prinzip verrichten nämlich die Zähne die Arbeit. Durch die Hin- und Herbewegung des Messers gräbt es sich von selber immer weiter in das Produkt, bis es druchtrennt ist. Die Schnitttechnik ist also ganz anders, als wenn man zum Beispiel mit einem Kochmesser eine wiegende Bewegung durchfürht. Mit einem Wellenschliffmesser wirst Du nicht in einer einzigen Bewegung durch das zu schneidende Produkt hindurch schneiden. Dafür hast Du mehr Halt, was bei den zuvor erwähnten Lebensmitteln nicht unwichtig ist.

Hast Du beispielsweise schon einmal probiert, eine Tomate mit einem normalen Schälmesser zu schneiden? Besonders, wenn dieses Messer nicht sehr scharf ist, wirst Du die Tomate ganz schnell zerdrücken. Dadurch verlierst Du den Saft der Tomate und es ist zudem auch gefährlich. Man neigt dann dazu, mehr Kraft auszuüben und wenn Dein Messer von der Tomate abrutscht, kannst Du Dich verletzen. Wenn Du allerdings mit einem Wellenschliffmesser schneidest, bleibt die Form der Tomate erhalten und Du kannst schöne, gleichmäßige Scheiben schneiden.

Robert Herder Tomatenmesser

Bei Brot, Kuchen, Torte etc sorgt ein Wellenschliffmesser für weniger Krümel und gleichzeitig dafür, dass das Produkt nicht flachgedrückt wird. Wie stark es krümelt, hängt übrigens stark von der Qualität Deines Messers ab. Was macht ein Wellenschliff also zu einem guten Wellenschliff? Das erfährst Du im Folgenden.

Was sind die Merkmale eines guten Wellenschliffmessers?

Es gibt große Unterschiede zwischen den verschiedenen Wellenschliffmessern. Es gibt zum Beispiel Wellenschliffmesser mit sehr scharfen Zähnen, während andere eher abgerundete Spitzen haben. Außerdem haben einige Messer viel mehr Zähne als andere, ohne dass die eine Klinge länger ist als die andere. Und auch die Tiefe des Raums zwischen den Kerben - nennen wir sie mal Rillen - variiert.

Ein gutes Wellenschliffmesser hat scharfe Zähne. Damit hast Du viel mehr Halt und musst außerdem weniger Kraft aufbringen. Der Grund, warum einige Wellenschliffmesser abgerundete Spitzen haben, ist, dass sie nicht so schnell verschleißen. Möchtest Du jedoch optimalen Schneidekomfort, dann wähle einen Wellenschliff mit sehr scharfen Spitzen.

Ebenfalls Einfluss auf den Halt hat die Tiefe der Rillen. Je tiefer die Rille, desto größer die Oberfläche der Zähne. Dies führt zu mehr Halt. Das Messer setzt sich besser im Brot, der Tomate oder Sonstigem fest.

Außerdem ist die Anzahl der Zähne von großer Bedeutung. Wir sind der Meinung, dass weniger Wellen in der Regel besser funktionieren, als mehr Wellen. Denn dann ist die Kontaktoberfläche pro Zahn besser, wodurch jede einzelne Welle mehr Kraft ausübt. Die Folge davon ist, dass man pro Bewegung mit einem Wellenschliffmesser mit relativ wenig Wellen tiefer schneiden kann als mit einem Messer, das mehr Wellen hat.

Kurzum: Möchtest Du ein gutes Wellenschliffmesser kaufen? Dann entscheide Dich für ein Exemplar mit relativ wenigen scharfen, spitzen Wellen mit einer tiefen Rille zwischen den Wellen. Und sorge anschließend dafür, dass Du die Messer gut pflegst. Denn obwohl es vielleicht etwas schwieriger als bei einem „normalen Messer” ist, kannst Du auch ein Wellenschliffmesser prima selber schleifen.


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