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Informationen

Haarrisse in Deinem Naniwa Professional Schleifstein

Haarrisse können schon einmal im Naniwa Schleifstein vorkommen, vor allem bei den Steinen der Professional-Serie. Diese kleinen Einkerbungen sind nicht mit großen Rissen zu verwechseln. Sie haben keinen Einfluss auf die Qualität des Schleifens. Mit der richtigen Pflege kannst Du sie jedoch ganz verhindern oder sie zumindest auf ein Minimum beschränken.

Dabei ist es wichtig zu wissen, dass diese Schleifsteine nur wenig Wasser benötigen. Damit der Slurry gut abfließen und Du somit besser schleifen kannst, kannst Du sie mit etwas Wasser beträufeln. Dafür kannst Du z.B. eine Plastikflasche nehmen, in die Du unten ein kleines Loch machst und sie anschließend mit Wasser füllst. So entsteht ein kontinuierlicher Wasserstrahl, ohne dass dabei der Schleifstein überspült wird. Du kannst natürlich auch einfach gelegentlich von Hand etwas Wasser über den Schleifstein gießen. Unter Wasser tauchen solltest Du ihn jedoch nicht, da die Steine kein Wasser aufnehmen.

Magnesium als Bindemittel

Dies ist besonders bei der Professional-Serie (zuvor „Chosera“) von Naniwa wichtig. Im Gegensatz zur Super- und zur Diamond-Serie sind die Professional-Steine nämlich nicht mit Kunstharz, sondern mit Magnesium gebunden. Der große Vorteil dieses Bindemittels ist, dass die Schleifsteine mehr Schleifpartikel pro Oberflächen-Einheit haben. Wenn Du Dein Messer über solch einen Schleifstein ziehst, kommt die Schneide also mit mehr Schleifmittel in Kontakt. Bei der Professional-Serie ist dies Aluminiumoxid. Die Folge: Du schleifst schneller und genauer.

Der Nachteil von Magnesium ist allerdings, dass es ziemlich stark auf Wasser reagiert. Daher raten wir davon ab, magnesiumgebundene Schleifsteine mit (zu viel) Wasser in Verbindung zu bringen. Solltest Du dennoch „nass“ schleifen wollen, dann solltest Du den Schleifstein nach Gebrauch gut trocknen lassen. Spüle zunächst den übrigen Slurry ab. Auch dabei solltest Du einen kleinen Wasserstrahl nutzen und den Stein nicht komplett in Wasser tauchen. Anschließend trocknest Du den Schleifstein mit einem Mikrofasertuch ab. Dieses Material ist perfekt geeignet, da es leicht Wasser aufnimmt.

Langsam trocknen lassen

Anschließend ist es wichtig, Deinen Schleifstein allmählich trocknen zu lassen. Lege den Stein vorzugsweise auf seine Seite, damit eventuell zurückgebliebenes Wasser abtropfen kann. Zum Trocknen sollte der Stein nicht in der Sonne oder auf der Heizung liegen. Diese Wärme würde nämlich dazu führen, dass die Oberfläche schneller trocknet als die untere Lage. Die dadurch entstehende Spannung kann zu kleinen Rissen in der Schleifschicht führen, was wir dann als Haarrisse bezeichnen. Dieses Risiko kannst Du auch verringern, indem Du den Stein in das Mikrofasertuch einwickelst.

Sollten dennoch Haarrisse entstehen, ist es nicht weiter schlimm. Natürlich sieht ein glatter Schleifstein schöner aus und in den Haarrissen kann Feuchtigkeit zurückbleiben. Dadurch kann der Stein eventuell etwas langsamer trocknen. Da man beim Trocknen aber sowieso Geduld mit sich bringen sollte, ist das kein Problem. Dem Schleifergebnis tun Haarrisse, wie bereits erwähnt, sicher keinen Abbruch. Dies bestätigt auch der Hersteller Naniwa. Solltest Du trotzdem Probleme damit haben, kannst Du natürlich die Garantie in Anspruch nehmen, die Naniwa bietet.


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