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Grobe Schleifsteine

Grobe Schleifsteine (Körnung 46, 100, 220, 320) werden benutzt, um ein Küchen- oder Taschenmesser wieder in Form zu bringen oder für stumpfe Messer, die lange nicht geschliffen wurden. Mit einem groben Schleifstein geht der Schleifvorgang ganz schnell. Wie oft geschliffen werden muss, hängt von der Benutzung der Messer und natürlich der Qualität der Messer ab. Eine Klinge aus härterem Stahl bleibt länger scharf als eine Klinge aus einer weniger harten Stahlsorte.

Häufig vorkommende Probleme

Oft wird vergessen, wie wichtig grobe Schleifsteine sind. Menschen beginnen gerne mit einem feinen Schleifstein, für den das Messer eigentlich zu stumpf ist. Dies führt zu mehreren Fehlern:

  1. Die Schneidkante ist zu dick, man kann also nicht gut schneiden.
  2. Der Schleifwinkel ist zu groß.
  3. Die Schleifflächen beider Klingenseiten treffen nicht aufeinander, wodurch das Messer stumpf bleibt.

Mit welchem Schleifstein Du beginnen solltest, hängt davon ab, wie stumpf das Messer ist. Die oben genannten Probleme können durch Verwendung eines groben Schleifsteins gelöst werden:

  • Beginne mit einem groben Schleifstein, damit genug Material abgetragen wird. So wird das Messer dünner.
  • Wende den richtigen Schleifwinkel an.
  • Benutze einen groben Schleifstein, um die Schneidenfase wiederherzustellen und benutze anschließend einen feineren Stein.
  • Grobe Schleifsteine tragen mehr Material ab und liefern daher schneller ein Ergebnis.

In welchem Winkel sollte man schleifen?

Jedes Messer hat eine andere Stärke. Ein durchschnittliches Kochmesser ist meist ca. 4 cm hoch, ein Schälmesser ungefähr 1 cm. Es kann schwierig sein, den richtigen Schleifwinkel zu bestimmen. Die Abbildung zeigt, wie Du den richtigen Winkel festlegst:

Welchen groben Stein benötige ich?

Du findest viele verschiedene Schleifsteine und Kombi-Schleifsteine in unserem Sortiment. So kannst Du auch bei den groben Schleifsteinen aus verschiedenen Steinen wählen. Nicht alle groben Schleifsteine sind gleich. Für beschädigte und extrem stumpfe Messer (die absolut keine scharfe Schneide mehr haben), eignen sich zum Beispiel die Naniwa Super Stones mit einer Körnung von 220. Diese Steine werden meist benutzt, um tiefere Unebenheiten in der Klinge zu entfernen. Da die Steine extrem grob sind, empfehlen wir, sie nur zu benutzen, wenn Du schon ein wenig Erfahrung mit dem Schleifen sammeln konntest.

Andere beliebte Optionen sind u.a. der Skerper Professional Stein mit einer 220er Körnung und der Shapton Pro Stone Körnung 120. Mit diesen Steinen kannst Du stumpfe Messer schärfen und ausdünnen. Man sieht schon nach kurzer Zeit ein gutes Ergebnis. Eine gewölbte Schneidenfase oder eine schiefe Spitze kann mit diesen Steinen mühelos wiederhergestellt werden.

Es ist wichtig zu beachten, dass es Unterschiede zwischen den Steinsorten verschiedener Hersteller gibt. Ein keramischer Schleifstein schärft z.B. ganz anders als ein Stein aus weicherem Material, auch wenn beide Steine die gleiche Körnung haben. So gibt es auch erhebliche Unterschiede zwischen den beiden bekannten, japanischen Marken Naniwa und Shapton.

Wenn Du Dir nicht sicher bist, welcher Stein für Dein Messer geeignet ist, beraten wir Dich auch gerne persönlich.

Fragen?

Ist noch nicht alles klar geworden? Kontaktiere uns dann gerne via E-Mail oder rufe uns an. Wir werden unser Bestes geben, um Dir zu helfen.

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