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Review

Spotlight: Case Knives Trapper

Das Case Knives Trapper ist eines der legendärsten Taschenmesser von Case Knives. Woher kommt dieses Modell in all seinen Varianten und was macht Case Knives so besonders? Wir rücken das Case Knives Trapper ins Rampenlicht!

Die Geschichte von Case Knives

Die Geschichte von W.R. Case & Sons reicht bis in das jahr 1889 zurück. Die vier Case-Brüder saßen im Staate New York am Rande eines Fahrwegs und produzierten und verkauften dort Messer. Einzigartig an ihren Messern war die ausgezeichnete Wärmebehandlung des Stahls. Die Messer von Case bleiben dadurch länger scharf als die der Konkurrenz. So konnte Case Knives schnell eine große Gruppe treuer Kunden um sich versammeln.

Case Knives Brothers

Seitdem hat Case sich kontinuierlich weiter entwickelt. Die Messer kann man in Hosentaschen von Bauern, aber auch auf Schreibtischen von Präsidenten finden. Bei vielen historischen Ereignissen wurden Case-Messer benutzt, bei Weltkriegen bis hin zur Apollo-Mission zum Mond. Man kann also sagen, dass Case nicht nur auf der ganzen Welt, sondern darüber hinaus bekannt ist!

Case-Messer werden oft von Generation an Generation weitergegeben. Für viele Menschen sind diese Messer die erste Bekanntschaft mit einem Taschenmesser. Es ist ein Werkzeug, mit dem man so manches schafft!

Das Case XX-Markenzeichen

Wer sich das Logo von Case anschaut, wird schnell das XX entdecken. Dies stammt noch aus der Zeit, in der Case als Vorreiter für die hervorragende Wärmebehandlung der Klingen galt. Nach dem Härten müssen Klingen angelassen werden. Case macht dies zwei Mal, wobei nach jeder Stufe ein X in die Klinge gestanzt wird. Das doppelte X ist also eine Hommage an den bewährten Härteprozess in der Case-Fabrik. Es dauerte nicht lange, bis man merkte, dass Messer mit dem charakteristischem doppelten X besser waren als andere Messer. So wurde das XX-Zeichen zu einem Qualitätsmerkmal. Noch heute sieht man es auf Millionen von Case-Messern.

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Das Case Trapper-Modell

Der Begriff „Trapper“ stammt vom Jäger, der sein Wild mit Fallen fängt. In Europa wird das heutzutage nicht mehr oft gemacht, in den Vereinigten Staaten wird es teilweise noch immer so praktiziert. Teilweise für Pelz und Fleisch, teilweise zur Kontrolle von Wildtieren. Bei dieser Arbeit benötigt man ein gutes Messer, ein Trapper.

Aller Wahrscheinlichkeit nach wurde dieses Modell in den Vereinigten Staaten von emigrierten Messermachern aus Sheffield (England) und Solingen (Deutschland) hergestellt. Case war Beginn des 20. Jahrhunderts einer der ersten Hersteller dieses Modells. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es immer beliebter, inzwischen sieht man das Case Trapper überall.

Die typischen Klingen

Das Trapper-Taschenmesser hat zwei Klingen: Clippoint und Speypoint. Die spitze Clippoint-Klinge ist praktisch für präzise Arbeiten. Ursprünglich war die Speypoint-Klinge für Bauern und Cowboys gedacht, die mit diesem Messer Stiere kastrierten. Heutzutage wird diese Klinge eher zum Ausweiden von Kleinwild, oder natürlich auch zum Schälen und Schneiden von Obst und Gemüse verwendet.

Die zwei Klingen eines Trappers sind immer direkt nebeneinander auf der gleichen Seite des Griffs. Dadurch kann der Griff etwas ergonomischer gestaltet werden als z.B. bei einem Stockman. Typisch für ein Trapper ist, dass das Ende des Griffs, um das sich Dein Ring- und kleiner Finger schließen, dicker ist. Dadurch hast Du einen sehr guten Halt.

Warum ist das Trapper so beliebt?

Von allen traditionellen Taschenmessern ist das Trapper über all die Jahre hinweg immer eines der beliebtesten Taschenmesser gewesen. Natürlich liegt es toll in der Hand, aber vor allem die verschiedenen Varianten machten es so populär. So gibt es Trapper in verschiedenen Größen, aber auch Trapper mit nur einer Klinge. Ganz zu schweigen von den vielen verschiedenen Griffen.

Case Trapper

Case Knives und die zahlreichen Griffarten

Ein typisches Merkmal für die Messer von Case sind die Griffe, es werden dutzende von verschiedenen Griffmaterialien verwendet. Von Holz bis hin zu speziellen, synthetischen Materialien ist alles dabei. Aber vor allem die Jigged Bone-Griffe sind charakteristisch. Dabei handelt es sich eigentlich um Kuhknochen, der eine interessante Farbe und Textur hat. Durch verschiedene Abwandlungen entsteht so eine schier unendliche Anzahl von Kombinationen.

Dadurch werden Case-Messer auch gerne gesammelt. Alleine mit all den verschiedenen Case Trapper-Modellen mit den unterschiedlichen Griffmaterialien kannst Du Deine Vitrine schnell füllen.

Sammler von Case-Messern

Case-Sammler meinen es ernst mit ihrem Hobby. Es gibt sogar einen Collector's Club, bei dem sich Sammler treffen. Es gibt Bücher über die Messer und das Unternehmen dahinter. Der geniale Schachzug von Case war 1970 die Einführung der „tang stamps“. Alle zehn Jahre hat Case einen neuen Stempel für die Klinge. Dieser Stempel setzt zehn kleine Punkte um das Case-Logo für dieses Jahrzehnt. Im ersten Jahr gibt es zehn Punkte, im nächsten Jahr wird ein Punkt entfernt. Neun Punkte also. So geht es weiter, bis das Jahrzehnt vorbei ist und es an der Zeit für einen neuen Stempel ist. So ist es sehr einfach zu erkennen, in welchem Jahr ein Messer hergestellt wurde. Es gibt Sammler, die jedes Jahr das gleiche Case Trapper kaufen, mit dem gleichen Griffmaterial, aber eben mit der neuesten Version des „tang stamp“. Case unterstützt den Hardcore-Sammler da natürlich gerne.

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Die Messer werden von Menschen gemacht

In einer Welt, in der immer mehr Produkte maschinell hergestellt werden kann man fast schon vergessen, dass es noch immer echtes Kunsthandwerk gibt. Auch wenn Einzelteile der Case-Messer aus großen Materialrollen gestanzt werden, erfolgt der Zusammenbau und die Endbearbeitung fast aller Messer ausschließlich durch Fachkräfte. Grobe Teile werden von geschickten Händen auf Schleif- und Poliermaschinen zu schön gearbeiteten Taschenmessern geformt.

In Videos sieht es kinderleicht aus, ein Messer wird einfach an einem Schleifband und einer Poliermaschine entlang geführt und fertig. Der Schein trügt: Dies erfordert jahrelange Übung. Es ist nichts, was man nach ein paar Wochen Übung schon kann. Case ist daher völlig zu Recht stolz auf die Mitarbeiter. Ohne diese Fachkräfte gäbe es keine Case Trapper-Messer.


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