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Preppen wird immer beliebter!

Wir sehen, dass sich immer mehr Menschen mit dem 'Preppen' beschäftigen. Das Wort ist abgeleitet von 'to prepare', also sich vorbereiten. Die Pandemie hat gezeigt, dass es gar nicht so abwegig ist, sich auf etwas vorzubereiten, das man nicht vorhersehen kann. Dabei muss es nicht immer um die großen Weltprobleme gehen, es kann auch etwas sehr Lokales sein! Beispielsweise ein Stromausfall. Oder ein Sturm verursacht ein Leck oder eine Überschwemmung. Wir beleuchten die fünf grundlegenden Dinge des Überlebens und helfen Dir bei der Auswahl nützlicher Ausrüstungsgegenstände, die Dir in Notsituationen helfen.

Wirklich nicht nur etwas für Verschwörungstheoretiker

Du denkst vielleicht, dass Preppen nur etwas für Verschwörungstheoretiker ist. Das ist jedoch absolut nicht der Fall. Immer mehr Menschen haben ein Basis-Survival-Kit in ihrem Auto oder einige zusätzliche Lebensmittel im Haus. Du musst Preppen nicht direkt als vollständige Vorbereitung auf die Apokalypse betrachten, sondern einfach als eine Art Versicherung gegen alle möglichen unvorhergesehenen Umstände. Also eigentlich einfach nützlich für alle! Kein Wunder also, dass es in diesen Tagen so beliebt ist.

Warum preppen?

Die Zukunft ist ungewiss und eine gute Vorbereitung kann noch einmal sehr wichtig werden. Das Motto der Pfadfinder heißt nicht umsonst „Allzeit bereit”! Wie glücklich bist Du, wenn Du eine Taschenlampe im Haus hast, wenn einmal der Strom ausfällt? Oder wenn irgendwo ein Leck auftritt, aber Du eine Plane im Haus hast, um es zumindest vorübergehend abzudichten? Und auch unterwegs sollte man besser immer auf alles vorbereitet sein. Angenommen, Dir geht das Benzin aus und Du musst auf Hilfe warten. Dann muss man sich warm halten, und da ist es gut, wenn man zum Beispiel eine Decke im Auto hat.

Was braucht man zum Preppen?

In der Survival-Welt wird viel über das Preppen nachgedacht. Um in der Natur zu überleben, braucht man einige grundlegende Dinge. Dies sind die Top 5 für Survival-Fans: Schneidwerkzeug, Verbrennungsvorrichtung, Abdeckung, Behälter und Schnur. Was das genau bedeutet, werden wir gleich noch genauer erklären. Diese Basis-Gegenstände zielen vor allem auf das Überleben in der Natur und unter extremen Bedingungen ab, sie sind aber auch in Alltagssituationen sehr nützlich. In diesem Artikel werden wir diese 5 Dinge nacheinander durchgehen.

1. Schneidwerkzeug

Zunächst einmal ist es wichtig, dass Du ein gutes Schneidwerkzeug besitzt, bzw. Schneidgeräte. Ein starkes Bushcraft-Messer ist hierfür am besten geeignet. Ein solches Messer sollte nicht zu groß sein, denn Du musst damit alles machen können. Lebensmittelzubereitung, Feinschneiden, etc. Außerdem ist es auch nützlich, wenn der Rücken des Messers flach ist, sodass man ihn als Feueranzünder verwenden kann (siehe auch den folgenden Gegenstand). Viele wählen ein Multitool oder ein Taschenmesser als Standard-Notfallwerkzeug. Dies sind sicherlich nützliche Tools, aber sie sollten nicht Dein einziges Schneidewerkzeug sein. Dafür sind sie nicht stark genug.

2. Verbrennungsvorrichtung

Eines der Grundbedürfnisse ist Wärme. Die brauchst Du nicht nur, um selbst warm zu bleiben, sondern auch zum Kochen. Daher ist der zweite Gegenstand eine 'Verbrennungsvorrichtung', bzw. ein Werkzeug, mit dem man Feuer machen kann. Dafür kannst Du ein Feuerzeug oder ein Streichholz verwenden, aber bedenke dabei, dass diese nicht mehr funktionieren, wenn das Streichholz nass oder das Feuerzeug leer ist. Das narrensicherste Werkzeug zum Feuermachen ist ein Feuerstahl. Mit dem Taschenmesser schabt man an einem solchen Magnesiumstab entlang, wodurch Funken entstehen. Das Feuermachen mit einem Feuerstahl erfordert allerdings etwas Übung. In unserem Thema über die Verwendung eines Feuerstahls kannst Du genau nachlesen, wie man es macht.

3. Abdeckung

Ein weiterer Must-have Artikel ist die Abdeckung. Der Schutz vor der Witterung ist äußerst wichtig, um warm zu bleiben. Die von Dir gewählte Schutzabdeckung sollte leicht, kompakt und vielseitig sein. Entscheide Dich daher für eine PVC-Plane von mindestens 2x3 Metern, einige möglichst große Müllsäcke und eine Rettungsdecke. Das ist ein kleines, leichtes Paket, das sehr vielseitig einsetzbar ist, zum Beispiel zum Aufangen von Regenwasser, als Bodenabdeckung und zum Schutz vor Regen.

4. Behälter

Man kann etwa 3 Wochen ohne Nahrung auskommen, aber nur 3 Tage ohne Wasser. Ein Behälter ist darum eines der wichtigsten Bestandteile Deines Survival-Kits. Mit einem Behälter meinen wir zum Beispiel einen Topf, eine Pfanne oder eine Flasche. Etwas, um Wasser zu transportieren oder zu kochen. Diese sind in der Natur schwer zu finden oder herzustellen. Dein Behälter sollte wasserdicht und hitzebeständig sein. Du musst ihn nämlich über ein Feuer stellen können, um Wasser zu kochen. Dadurch stellst Du sicher, dass Dein Wasser trinkbar ist und Du kochen kannst. Schau Dir mal die Pfannen und Flaschen von Pathfinder und Eagle an, die beide bei Survival-Fans, Bushcraftern und Preppern sehr beliebt sind.

5. Schnur

Schnüre sind in Extremsituationen, aber auch im Alltag unverzichtbar. Dies ist ein weiterer Gegenstand, der in der Natur unglaublich schwierig herzustellen ist, aber sehr vielseitig eingesetzt werden kann. Für Dein Seil wäre es am besten, wenn es aus mehreren Schnüren besteht, sodass Du mehrere dünne Seile darauf machen kannst. Paracord 550 ist hierfür am besten geeignet. Dessen Kern besteht aus 7 Strängen. Insgesamt hat die Schnur eine Zugkraft von ca. 250 kg. Wenn die Schnur jedoch zu dick ist und diese maximale Zugkraft nicht benötigt wird, kannst Du die Stränge auch voneinander trennen. Einfach optimal!

Weitere praktische Ausrüstung

Diese 5 Gegenstände bilden die ultimative Basis-Ausrüstung. Wenn Gewicht und Packvolumen weniger wichtig sind, kannst Du Dein Survival-Kit noch mit einer Reihe anderer nützlicher Hilfsmittel erweitern, beispielsweise mit den folgenden Gegenständen:

  • Wasserfilter

Du kannst Dein Wasser natürlich auch 3 Minuten abkochen, um sicherzugehen, dass es trinkbar ist. Aber ein Wasserfilter ist deutlich einfacher. Mit den meisten Filtern kannst Du direkt aus einer Wasserquelle trinken. Aber wähle immer eine Wasserquelle mit fließendem Wasser und ohne allzu viel sichtbaren Schmutz. Und Achtung: Nicht alle Wasserfilter filtern Viren aus dem Wasser. In Europa und Nordamerika sind Viruspartikel im Wasser sehr selten, aber man sollte dennoch immer damit rechnen.

  • Taschenlampe oder Stirnlampe

Immer praktisch im Haus: eine Taschenlampe oder Stirnlampe. Perfekt, wenn der Strom ausgefallen ist, Du in dunklen Ecken etwas suchen musst oder um sich im Dunkeln zu orientieren. Wähle ein Modell, das klein und kompakt ist, wie eine EDC-Taschenlampe. Der Vorteil einer Stirnlampe ist natürlich, dass Du beide Hände frei hast. Und achte darauf, ob die Lampe aufladbar ist oder mit Batterien funktioniert. Oder noch besser: Eine Taschenlampe oder Stirnlampe, die sowohl mit Batterien als auch mit aufladbaren Akkus funktioniert!

Immer schön üben!

Okay, jetzt hast Du alles, was Du brauchst, um auf alles vorbereitet zu sein! Aber das ist noch nicht alles: Sorge auch dafür, dass Du weißt, wie Du mit Deinen Sachen umgehen musst. Übe, wie man mit einem Feuerstahl ein Feuer macht (wie schon gesagt, das ist schwieriger als es aussieht). Übe ein paar praktische Basisknoten. Und achte gut auf Deine Ausrüstung, auch wenn Du sie nicht benötigst. Lade eine aufladbare Taschenlampe beispielsweise regelmäßig auf. Und nimm die Batterien heraus, wenn Du sie nicht benutzt.

Sei kreativ: Stell Dein eigenes Kit zusammen!

Preppen ist also praktisch für alle! Nicht nur in extremen Notsituationen, sondern eigentlich immer, wenn etwas Unerwartetes passiert. Wenn der Strom ausfällt, wenn etwas mit dem Trinkwasser nicht in Ordnung ist oder wenn Du mit Deinem Auto irgendwo liegenbleibst. Mit den 5 Basis-Gegenständen bist Du auf die extremsten Bedingungen vorbereitet, aber vor allem kannst Du Dir Dein eigenes Survival-Kit zusammenstellen.

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