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Warum Bark River Knives?

Die Messer von Bark River Knives sind in einer relativ kurzen Zeit extrem beliebt geworden. Wie konnten diese klassischen Modelle so schnell die Herzen der Messerfans erobern? Wir erzählen Dir die außergewöhnliche Geschichte, die hinter Bark River Knives steckt.

Wie alles begann

Mike Stewart war schon lange Jahre im Messerbusiness für verschiedene bekannte amerikanische Unternehmen tätig. Er merkte, dass in der Produktion immer mehr Kompromisse geschlossen werden mussten. Die Messer wurden nicht mehr so hergestellt, wie er sich das wünschte. Wenn so etwas passiert, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Mike Stewart entschied sich für die pro-aktive Option: zusammen mit seiner Frau Lesley gründete er 2001 in seiner Scheune in Michigan Bark River Knives. Kurze Zeit später zogen sie nach Michigan, wo die Bark River Produktionsstätte noch heute steht. Inzwischen arbeiten auch sein Sohn Jim und seine Tochter Jacquelyn mit im Betrieb. Als echtes Familienunternehmen arbeiten sie täglich daran, die Qualität zu verbessern und neue Designs zu entwickeln.

Was für Messer produziert Bark River?

Bark River stellt dutzende, vielleicht sogar hunderte verschiedene Designs her. Dabei handelt es sich immer um Designs im klassischen Stil, oft sind es sogar Reproduktionen oder moderne Interpretationen von alten Modellen. Gleichzeitig verwendet Bark River moderne Materialien und Techniken, um diese „altmodischen“ Messer herzustellen.

Bark River Gunny Hunter Forest Green Burl A2
Bark River Gunny Hunter A2, Forest Green Elder Burl

Kompromisslose Qualität

Egal bei welchem Modell: Bark River entscheidet sich immer für die bestmögliche Qualität. Die beste Wärmebehandlung, die beste Verarbeitung und der beste Schliff. Wirklich nur das Beste vom Besten! Dies alles wird durch extrem viel Handarbeit gewährleistet. Deshalb werden diese Messer auch manchmal als „semi-custom“ bezeichnet. Bark River Knives gewährt nicht umsonst eine lebenslange „no questions asked“ Garantie.

Für wen stellt Bark River Messer her?

Bei so vielen verschiedenen Modellen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Der größte Quell der Inspiration ist das Leben der Menschen im Norden Michigans und das, womit sie so beschäftigt sind: jagen, fischen und andere Outdooraktivitäten wie Bushcrafting.

Dann gibt es da noch die Geschichte über die 1st Force Reconnaissance Company der US Marine Corps. Diese war mit eigenen Mitteln und ohne Unterstützung ihrer Institution auf der Suche nach einem neuen Bushcraftmesser. Sie kauften jede Menge Messer ein und testeten diese auf Herz und Nieren. Am Ende blieb ein Messer übrig: das Bark River Gameskeeper. Da dies eigentlich ein Jagdmesser war, ließen sie von Bark River ein paar kleine Änderungen durchführen. Heraus kam dann das Bark River Bravo 1. Dieses Modell ist inzwischen in vielen verschiedenen Ausführungen und mit verschiedenen Stahlsorten erhältlich. Diese Geschichte zeigt deutlich, wie gut Bark River Knives auf die Wünsche der Kunden hört.

Bark River Knives Bravo 1 Field Knife
Bark River Knives Bravo 1 Field Knife

Das Handwerk

Wir haben es schon kurz erwähnt: in jedes Messer von Bark River wird jede Menge Handarbeit gesteckt. Die grobe Form der Klinge wird maschinell aus einem Stahlblech geschnitten. Danach geht es aber fast ausschließlich mit Handarbeit weiter. Der Rohling erhält eine Wärmebehandlung, anschließend werden Griffteile angelegt.

Der Griff

Die Griffteile werden fast immer mit „corby bolts“ befestigt. Dabei handelt es sich einfach um Schrauben mit einem sehr hohen Kopf, der abgeschliffen wird. So sieht die Schraube dann aus, als wär sie nur ein Pin, dabei klemmt sie tatsächlich die Griffteile zusammen. Ein weiteres schönes Detail ist, dass Bark River alle corby bolts selbst herstellt.

Nun ist es an der Zeit, den Griff zu formen, immerhin ist Bark River für seine ausgezeichneten ergonomischen Formen bekannt. Dazu werden die Griffe mit CNC-Fräsen grob geformt, Feinschliff und Endarbeiten sind wieder reine Handarbeit, vorausgesetzt natürlich, das Material erlaubt es. Einige empfindliche Hölzer und alle Sorten von Horn und Knochen werden vollständig von Hand bearbeitet. Die Messermachen von Bark River nehmen den grob geformten Griff und schleifen das Messer mithilfe einer Schleifmaschine in Form. Dazu gehört ein hohes Maß an Handwerkskunst und Erfahrung. Das kann wirklich nicht jeder!

Ist der Griff erstmal in Form gebracht, ist er auch schon fast komplett fertig gestellt.

Konvexer Schliff

Es muss genug Material von der Klinge abgetragen werden, damit sie dünn genug ist. Bei einer Klingenstärke von 4 mm reicht es nicht aus, nur die Schneide abzuschleifen. Auch die restliche Klinge muss dünn genug geschliffen sein, um das Schneiden mit ihr überhaupt zu ermöglichen. Bark River ist für seine ausgezeichneten konvexen Schneiden bekannt.

Eine konvexe Schneide bedeutet, dass sie nicht konkav (also hohl) oder flach ist, sondern eben konvex. So wird die Schneide etwas stärker, da die „harte Kante“ fehlt, die man häufig bei westlichen Messern findet. Laut Mike Stewart bleibt eine konvexe Schneide 4x so lange scharf als eine herkömmliche Schneide. Das einzige „Problem“ ist, dass eine konvexe Klinge schwieriger zu produzieren ist, dies funktioniert fast nur mit Handarbeit. Das ist für Bark River aber kein Problem.

Für das Schleifen werden extrem schwere Schleifmaschinen mit sehr guten Schleifbändern genutzt. Da die Klinge bereits gehärtet ist, wird das Abtragen von Material erschwert. Es ist wichtig, dass die Klinge beim Schärfen nicht zu heiß wird, dies könnte nämlich die Wärmebehandlung beeinträchtigen. Also wird bei Bark River mit bloßen Händen gearbeitet, sodass sie direkt spüren, wenn das Messer zu warm wird.

Bark River Donnybrook Convex
Wenn Du genau hinschaust kannst Du sehen, dass der Schliff beim Bark River Donnybrook in einer fließenden, konvexen Linie zur Schneide hin verläuft.

Finish und scharfer Schliff

Nachdem der erste Schleifvorgang abgeschlossen ist, ist es an der Zeit, die Klinge wirklich scharf zu schleifen und ihr das Finish zu verpassen. Dies macht Bark River mithilfe von mehreren, immer feiner werdenden Polierscheiben. Hier arbeiten die Schleifspezialisten Tag ein, Tag aus um jedes Messer sehr scharf zu schleifen. Das Messer wird so lange getestet, bis es perfekt ist.

Bark River Messerscheiden

Natürlich gehört zu solch einem Messer auch eine ebenso perfekte Messerscheide aus Leder. Bark River gehört zu den wenigen Unternehmen, die die Messerscheiden noch „in house“ herstellen. Und auch die Scheiden werden von Hand gefertigt.

Das Ätzen des Bark River-Logos

Wenn das Messer dann fertig gestellt ist, wird das Logo auf die Klinge geätzt. Hierfür wird eine Siebdruckschablone auf das Messer gelegt und das Logo mit einer Ätzlösung eingearbeitet. Also auch hier wieder: keine Lasermaschine, die innerhalb von Sekunden zehn Messer graviert sondern pure Handarbeit.

Bark River Cub Desert Ironwood
Bark River Cub in Desert Ironwood

Qualitätskontrolle

In einem Prozess mit so vielen Einzelschritte gibt es viele Möglichkeiten für Fehler. Gleichzeitig gibt es aber genauso viele Möglichkeiten, den Fortschritt zu überprüfen. Und genau dies macht Bark River auch. Jeder Mitarbeiter überprüft das Messer bei seinem jeweiligen Arbeitsschritt. Zum Beispiel werden so mehr als drei Kontrollen durchgeführt, ob das Messer tatsächlich scharf ist. Das mag vielleicht übertrieben sein, es könnte aber auch das Geheimnis sein, weshalb Bark River heute so beliebt ist.

Verfügbarkeit

Der aufmerksame Leser wird sich schon denken können, dass die Verfügbarkeit bei einem Unternehmen mit so viel Handarbeit ein Problem ist. Jedes Messer, das bei Bark River hergestellt wird, ist auch schon verkauft. Es gibt einen Produktionsplan, in dem die großen Händler und Vertriebspartner angeben, welches Modell mit welchem Griffmaterial sie wie oft haben möchten. Angenommen, ein bestimmtes Modell wird 250x produziert und davon gehen 200 Stück zu amerikanischen Händlern dann weiß man: für die restliche Welt bleiben nur noch 50 Stück übrig.

Ein weiteres Problem ist, dass manche Modelle nur einmal im Jahr oder sogar noch seltener produziert werden. Wir versuchen, so viele Messer von Bark River auf Lager zu haben wie möglich. Es kann aber sein, dass wir eine geringere Stückzahl erhalten, als wir es gerne gehabt hätten. Deshalb sind die Modelle auch rasendschnell in unserem Shop ausverkauft.

Alles, was auf unserer Seite als verfügbar anzeigt wird, liegt auch tatsächlich in unserem Lager und kann auch oft noch am selben Tag verschickt werden. Das bedeutet aber leider auch: nur solange der Vorrat reicht. Ist ein Modell auf unserer Seite ausverkauft, können wir leider keine weitere Bestellung dafür mehr annehmen.

Bark River Ultra-Lite Bushcrafter
Bark River Ultra-Lite Bushcrafter CPM 3V, Black Canvas Micarta

Der Wachstum von Bark River Knives

Um der wachsenden Nachfrage gerecht werden zu können, hat Bark River in den letzten 18 Jahren seine Produktionsstätte fast jährlich vergrößert. Im Jahr 2018 wurden etwa 40.000 Messer produziert, für 2019 ist eine Produktion von etwa 52.000 Messern geplant. Das Problem ist aber, dass es nicht ausreichend Messermacher gibt, die ihren Beruf perfekt beherrschen. Es ist also sehr schwierig, das Unternehmen weiter wachsen zu lassen. Man könnte zwar manche Prozesse automatisieren um eine größer Stückzahl produzieren zu können, dann könnte man sich aber nicht mehr so stark auf die Qualität fokussieren. Dies wird also nicht passieren. Lieber ausgezeichnete Messer in begrenzter Stückzahl herstellen als eine schlechtere Qualität anzubieten. Dieser Einstellung muss man definitiv Respekt zollen.

Fazit

Wir werden oft gefragt, ob sich der relativ hohe Preis der Bark River Messer tatsächlich rechnet. Wenn man aber weiß, wie viel Handarbeit in jedes Messer investiert wird, dann weiß man, dass der Preis wirklich fair ist. Bark River ist definitiv eine der besten Marken, wenn es um feststehende Messer geht.


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