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Fenix TK75-2018 Experten Review

Trotz ihres respektablen Alters spielt die Fenix TK75 immer noch eine wichtige Rolle in der Welt der Taschenlampen. Dank bewährter Zuverlässigkeit, kompakter Form und beeindruckender Leistung ist diese Lampe bei den Benutzern immer noch sehr beliebt. Weil die Entwicklungen auch in der Welt der Taschenlampen rasend schnell sind, gibt Fenix der Lampe ein regelmäßiges Update. 

Die 2018 Version hat immer noch die gleichen Abmessungen und dieselbe Form, wurde aber ziemlich modifiziert. Die wichtigsten Änderungen: eine erhöhe Leuchtkraft; sogar in die Entfernung. Neu: die integrierte Ladefunktion, die in den Batteriehalter eingebaut ist; ein separates Ladegerät wird so zum überflüssigen Accessoire! Und es gibt noch mehr Verbesserungen ... diese werde ich später genauer beschreiben. In diesem Test vergleiche ich die TK75-2018; in der Regel zusammen mit zwei früheren Modellen, sodass wir sehen können, ob die Updates tatsächlich Punkte in der Verbesserung sind. Durch Fotos werde ich Dir zeigen, was Du von diesen Lampen im Dunkeln erwarten kannst!

Fenix TK75-2018 Unboxing

An der Verpackung hat sich im Vergleich zu den Vorgängermodellen kaum verändert und auch kein Muss. In dem Koffer lässt sich die Lampe gut aufbewahren und auch überall mithinnehmen. Ein auffälliger Unterschied im Inneren ist das beiliegende USB-Kabel; offensichtlich, weil dies die erste direkt wiederaufladbare TK75 ist. Leider findet man nur ein Kabel in der Box; Fenix geht davon aus, dass man einen Ladestecker mit einem USB-Anschluss bereits besitzt. Ich glaube nicht, dass das ein Problem für jemanden ist … Also noch kurz über den Inhalt: Ich vermisse immer noch einen Holster! Fenix hält das Lanyard und den mitgelieferten Tragegurt für ausreichend. Tipp: Vergesse nicht passende Batterien zu bestellen (Button-Tops!); dann kannst Du die Lampe sofort benutzen.

Auf den ersten Blick sind an der Fenix TK75 keine Unterschiede erkennbar. Jede Version hat jedoch ihre eigenen Eigenschaften, die nur dann in den Vordergrund treten, wenn die Lampen nebeneinander stehen. Der augenfälligste Unterschied ist das „Control Panel“ mit Metallknöpfen, die nun auf die Lampe „geschraubt“ sind. Zwischen den Tasten befindet sich eine kleine LED; das ist die Stromanzeige. Das Profil des Körpers ist etwas feiner geworden, um eine bessere Griffigkeit zu gewährleisten. Persönlich merke ich kaum einen Unterschied, mit der 2015-Version. Die Kerben im Lampenkopf und die modifizierte Form der Endkappe sorgen dafür, dass die Lampe beim Ablegen nicht wegrollt. Für mich ein klarer Pluspunkt gegenüber den Vorgängermodellen.

Etwas zwischendurch: In Bezug auf Verarbeitungsqualität, Verarbeitung und verwendete Materialien ist die TK75-2018 eine echte Fenix und schneidet in diesen Punkten sehr gut ab.

Im Lampenkopf (soweit ich sehen konnte) sehe ich den gleichen Reflektor wie bei der TK75-2015. Der Unterschied liegt hier bei den LEDs: Bei der Version 2018 sind vier XHP35 HI an Bord. Diese LEDs haben eine höhere Lichtleistung als die XM-L2 U2 LEDs, die ab der 2015 Version verwendet wurden. Darüber hinaus können diese LEDs eine beträchtliche Entfernung erreichen. Logisches Update von Fenix; mehr Lumen und mehr Reichweite für die TK75 mit diesen XHP35 HI LEDs.

Wenn wir die Lampen aufschrauben, kommt ein weiterer großer Unterschied zum Vorschein: die Batteriehalterung. Optisch sieht man vor allem an der Oberseite den Unterschied: Mit der neuesten Version (die schwarz ist) sind die Kontakte stabiler – obwohl ich mich an keine Probleme mit den vorherigen Modellen erinnern kann. Es gibt auch eine Kontrolllampe für den eingebauten Batteriestatus, die über den kleinen blauen Knopf abgerufen werden kann. Aber die wichtigste Änderung finden wir an der Seite. Hier finden wir einen Micro-USB-Port, mit dem man die Akkus laden kann; somit wird ein separates Ladegerät überflüssig! Während des Ladevorgangs blinkt das Licht rot, wenn die Akkus vollständig geladen sind, leuchtet das Licht grün auf. Das vollständige Laden von vier 3500 mAh-Akkus dauerte mit einem 1A-Ladegerät etwa vier Stunden - keine schlechte Leistung! Hinweis: Die Vorgängermodelle funktionieren sowohl mit Flat-Tops als auch mit Button-Top-Akkus. In der TK75-2018 können nur 18650-Buttton Top-Akkus verwendet werden.

Der Vorteil dieses USB-Ports auf der Seite: Wasser hat keine Chance in die Lampe einzudringen . Der Nachteil: die Lampe muss zum Laden erst geöffnet werden und dadurch können die O-Ringe etwas abgenutzt werden. Es empfiehlt sich daher die Gewinde regelmäßig einzufetten . Mit diesem Fazit können das erste Kapitel schließen: Fenix ist es wieder gelungen eine bereits gute Lampe noch besser zu machen. Aber Wörter können nicht alles sagen, daher findest Du hier auch zahlreiche Fotos!

Bedienung der Fenix TK75

Die Benutzeroberfläche hat sich im Vergleich zur TK75-2015 nicht drastisch verändert, zumal es schon logisch funktioniert hat. Zum Glück ist der SOS-Modus zurück, den ich bei der 2015-Version vermisst habe. Der größte Unterschied liegt bei den Tasten: Die Metallschalter der TK75-2018 sind kleiner, haben weniger Grip als die Gummiknöpfe der anderen Modelle und liegen deutlich näher beieinander. Vorteil: Diese Tasten sind praktisch unzerstörbar! Der Nachteil ist die Größe und der Griff: Das Risiko, versehentlich den falschen Schalter zu nehmen, ist viel größer als bei den anderen Modellen.

Die normalen Lichtmodi werden durch das etwas längere Drücken der rechten Taste eingeschaltet, danach durchläuft man die sechs Lichtmodi mit kurzen Klicks. Die 2018- Version hat somit einen zusätzlichen Modus erhalten. Neu ist auch, dass man mit dieser Taste den Turbo-Modus immer einschalten kann, indem man den Schalter länger als zwei Sekunden gedrückt hält. Dies funktioniert sowohl mit einer ein- als auch ausgeschalteten Lampe, sodass Du immer direkt in den Turbo-Modus wechseln kannst. Eine seltsame Eigenschaft ist hier, dass die Lampe kurz vor dem Wechsel in den Turbo-Modus in den zuletzt benutzten Lichtmodus (im ausgeschalteten Zustand) oder kurz (im eingeschalteten Zustand) erlischt. Das ist der „Nachteil“ von vielen Funktionen unter einem Knopf zu halten, aber das überwiegt meiner Meinung nach nicht die Vorteile, die man dadurch bekommt.

Die Lampe wird immer auf die gleiche Weise ausgeschaltet: dafür den Schalter etwas länger dann eine Sekunde eingedrückt halten. Die Verteilung der Modi ist meiner Meinung nach am besten: Zuerst zwei niedrigere Lichtmodi, dann zwei im mittleren Segment und dann ein guter High-Modus, der für eine lange Zeit eingeschaltet werden kann. Der Turbo-Modus kann für etwa zwei bis vier Minuten benutzt werden. Die Lampe wird in diesem Modus sehr warm und schaltet dank des eingebauten Schutzes rechtzeitig auf ein niedrigeres Niveau zurück. Nach einer (kurzen) Abkühlphase kann man zum Turbo-Modus zurückkehren.

Die linke Taste dient für die blinkenden Modi. Ein kurzes Drücken auf den Schaltet und der blendenden Strobe-Modus wird eingeschaltet (pass auf Deine Augen auf!). Um es für den Angreifer noch schwieriger zu machen, hat der Modus zwei Frequenzen, was laut Fenix noch verwirrender ist. Ein kurzer Klick in dieser Position aktiviert den SOS-Modus, der im Gegensatz zum Strobe-Modus nicht die maximalen 5100 Lumen verwendet. Wenn die Lampe geladen wird, leuchtet die Anzeige zwischen dem Schalter rot auf. Alles in allem eine gute Benutzeroberfläche mit einigen kleineren Macken. Technisch einwandfrei, wie es sich für eine echte Fenix gehört!

Fenix TK75-2015 vs. Fenix TK75-2018

Wie ich bereits sagte, hat die TK75 seit vielen Jahren diese Form. Jedoch wurden Verbesserungen und Änderungen immer vorgenommen. Lasse uns die letzten drei Modelle zusammenfassen und sehen, was sich im Laufe der Jahre verändert hat!

Output der Fenix TK75

Genug geredet und für mich geschrieben; werfen wir einen genaueren Blick darauf, worauf es bei einer Taschenlampe ankommt: Wie viel Licht kann die Lampe erzeugen? Wir testen die Lampen auf einer weißen Wand. Auf diese Weise können wir das Lichtprofil und den Unterschied zwischen den drei Lampen in Bezug auf die Lichtfarbe erkennen.

Da der Reflektor aus kleinen Reflektoren besteht, sind drei Lichtstrahlen zu sehen, die sich überlappen. Dies erklärt die „Blütenform“ des Lichtprofils, wenn man in kurzer Entfernung an die Decke oder an die Wand strahlt; dies ist normal und kaum wahrnehmbar.

Überraschend ist der Unterschied in der Lichtfarbe zwischen den früheren Versionen und der TK75-2018. Diese hat eine deutlich neutrale Lichtfarbe und ist fürs Auge viel angenehmer. Die Lichtfarbe der 2018-Version neigt dazu, ein neutral weißes Licht zu erzeugen, was zu einer besseren Farbwiedergabe führt. Außerdem wird neutrales Licht weniger reflektiert, so dass man bei höherer Luftfeuchtigkeit weniger schnell geblendet wird.

Die 2900-Lumen-Version hat einen kleineren Hotspot, als die 2015-Version. Dies liegt an den drei Reflektoren, die etwas tiefer sitzen als bei der TK75-2015. Die abgeflachten LEDs der TK75-2018 bieten zudem mehr Reichweite, sodass diese Version den kleinsten und hellsten Hotspot erzeugt. In Bezug auf die Konstruktion unterscheiden sich die Lichtprofile kaum voneinander; ich kann auch keine Defekte oder Unebenheiten feststellen. Alle TK75s haben einen großen und hellen Hotspot mit einer gleichmäßigen Streuung – leistungsstarke Lampen mit viel Power!

Da diese Kraftpakete nicht dazu bestimmt sind, drinnen benutzt zu werden, werden wir die Lampen im Freien testen! Der erste Ort an dem wir die Lampen testen werden, ist eine Straße mit einer Baumreihe links und rechts. Auf diese Weise erhalten wir eine gute Vorstellung von der Lichtfarbe und der Reichweite. Auffällig bei der TK75-2018 sind die beiden niedrigen Positionen. In diesen Modi hat man viel Licht für einen langen Zeitraum. Auch der gewaltige Sprung von der zweithöchsten Position zum Turbo-Modus ist perfekt: Die Lampe beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue! Hier unten könnt Ihr die TK75-2018 in Aktion sehen; vom niedrigsten bis zum höchsten Modus.

Zurück am selben Ort und jetzt starten wir mit der „schwächsten“‘ Lampe aus dem Test, der 2900 Lumen-Version. Aber auch diese Lampe kann mit den anderen Lampen problemlos mithalten!

Die 2015- Version mit 4000 Lumen ist im Vergleich zur „2. Version“ optisch kein großer Schritt nach vorne. Die Lampe leuchtet auf kurzer Entfernung deutlich mehr aus, hat aber auch nicht so tief sitzende Reflektoren als die Version mit 2900 Lumen. Infolgedessen leuchtet die Lampe nicht viel weiter als die erste Version.

Man kann deutlich sehen, dass die TK75-2018 viel mehr Reichweite hat; der Hotspot ist um einiges heller. Schön zu sehen, dass dies nicht auf die Kosten von der Leistung oder auf Distanz geht, sodass man gleichzeitig ein riesiges Stück ausleuchten kann.

Nächster Ort: Hier machen wir den Test in Bezug auf die Reichweite. Wir beginnen auch hier wieder mit der ältesten Version. Der Baum ist etwa 250 Meter entfernt und die Lampen befinden sich im Turbo-Modus.

Alle Versionen können ohne Probleme diese Distanz erreichen (natürlich). An diesem Ort ist deutlich das Profil jeder Lampe erkennbar. Die vier LEDs/Reflektoren der neuesten Versionen bieten ein breiteres Profil, mit dem man auch in größerer Entfernung einen großen Bereich ausleuchten kann.

Hier sieht man deutlich, dass die 2015-Version mehr Power und Lumen besitzt; es wird ein größerer Bereich ausgeleuchtet. Die Lichtfarbe unterscheidet sich von der 2900 Lumen-Version nicht viel. Nur die Reichweite ist deutlich besser: Der Baum ist besser sichtbar.

An diesem Standort kann man deutlich die beeindruckende Leistung des TK75-2018 im Vergleich zu seinen älteren Brüdern sehen: Eine (viel) bessere Reichweite, eine schönere Lichtfarbe und ein gleichmäßigeres Profil. Jedes Mal aufs Neue ist es eine Freude diese Lampe in die höchste Stufe zu schalten!

 

Unten noch ein paar Bilder mit der Lampe in der Hand; dies gibt Dir noch eine bessere Vorstellung über die Benutzerfreundlichkeit und das Lichtprofil.

Fazit

Die neue Fenix TK75 2018-Version ist in vielerlei Hinsicht ein großer Schritt nach vorne; vor allem in Sachen Lichtstärke. Das Aufladen der Akkus in der Lampe erleichtert vielen Anwendern die Suche nach Batterien oder einem Ladegerät. Das Design wurde ebenfalls leicht modifiziert. Besonders der verbesserte Schutz gegen ein Wegrollen der Lampe, ist eine willkommene Verbesserung. Die Schalter aus Stahl haben eine längere Lebensdauer als die Gummiknöpfe, könnten aber etwas größer sein. Die enorme Leuchtkraft einer so kompakten Lampe hat einen Nachteil: Der Stand im Turbo-Modus ist meist auf fünf Minuten begrenzt. Dann benötigt die Lampe eine Abkühlzeit. Zum Glück stehen fünf Positionen außerhalb dieses Turbo-Modus zu Verfügung, in denen die Lampe für eine lange Zeit leuchtet. Diese Modi sind in den meisten Fällen stark genug für eine längere Suche, ein Abenteuer, zum Spazierengehen mit dem Hund oder auf dem Camping oder einem Boot.

Die TK75 war bereits eine Top-Lampe, mit der neuen Version geht Fenix noch einen Schritt weiter!