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Die Geburt des Chris Reeve Knives Impinda

Blade Show 2018. Chris Reeve Knives stellt sein erstes Slipjoint vor, das Impinda. Inzwischen hat das Impinda die Messerwelt im Sturm erobert. Mit dem Impinda hat CRK zum Beispiel die Auszeichnung „American Made Knife of the Year“ gewonnen und liefert einige neue innovative Highlights. Doch wie ist das Impinda eigentlich entstanden? Und warum war das ein so wichtiger Schritt für Chris Reeve Knives?

Warum der Druck so hoch war

„Chris Reeve verlässt Chris Reeve Knives“. Für viele Messerfanatiker war dies eine der schockierendsten Nachrichten des Jahres 2016. Es ist kein Geheimnis, dass Chris Reeve die Welt der Messer, wie wir sie kennen, komplett verändert hat. Chris Reeve kann auf zahlreiche Erfindungen zurückblicken. Denke zum Beispiel an den Integral-Lock-Mechanismus, auch unter dem Namen Frame Lock bekannt. Oder denk an den CPM-S35VN-Stahl, eine Edelstahlsorte, die in Zusammenarbeit mit der Crucible Steel Company entwickelt wurde. Heutzutage hat fast jeder Messerhersteller sowohl den Framelock als auch den CPM-S35VN-Stahl in seinen Produktionsmessern verwendet. Viele Kenner behaupten sogar, dass sowohl der Stahl als auch das Lock schlichtweg perfekt sind. Die Messer von Chris Reeve Knives sind für viele Menschen eine Art heiliger Gral. Das ultimative Messer.

Deshalb war der Abschied von Chris Reeve auch so ein Schock. Was bedeutet das für das Unternehmen? Wie geht es von nun an mit Chris Reeve Knives weiter? Glücklicherweise war Anne Reeve, Chris' Ex-Frau, die Antwort. Gemeinsam mit ihrem Sohn, Tim Reeve, übernahm sie die Chris Reeve Knives. Dies warf jedoch wiederum viele Fragen auf. Schließlich war der Kopf hinter CRK nicht mehr da. Können wir auch weiterhin die gleichen innovativen Höchstleistungen und die Qualität erwarten, die CRK bekannt gemacht hatten?

Umso größer war die Überraschung auf der Blade Show 2018, als Chris Reeve Knives das Impinda veröffentlichte. Eine Kooperation zwischen Chris Reeve Knives und dem sehr renommierten Messermacher und Designer William (Bill) Harsey.

Doch wer ist Bill Harsey?

Bill Harsey wurde 1955 in Oregon, USA, geboren. Zu dieser Zeit bestand seine Familie hauptsächlich aus Holzfällern. Seitdem hat es Bill in der Welt der Messer weit gebracht. Harsey genießt als Hersteller von einzigartigen Messern einen guten Ruf. Am bekanntesten ist Bill jedoch für seine Kollaborationen mit großen Messermarken, wie z. B.: Gerber, CRKT, Lone Wolf Knives, Ruger, Spartan Blades und eben auch Chris Reeve Knives. Dies ist nicht das erste Mal, dass Bill mit CRK zusammenarbeitet. Auf der Blade Show 2003 gewannen Harsey und Chris Reeve Knives die Auszeichnung „Collaboration Knife of the Year“ mit dem Chris Reeve Green Beret. Ein taktisches und robustes feststehendes Messer, hergestellt für die USA. Army Special Forces. Im Jahr 2007 gewannen CRK und Bill Harsey auf der Blade Show die Auszeichnung „American Made Knife of the Year“ mit dem Chris Reeve Pacific Knife. Ein weiteres feststehendes Messer, hergestellt für die US-Armee. Diesmal anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der 1. Kommandotruppe. Diese Truppen sind hauptsächlich im Pazifik aktiv, daher der Name.

Das Chris Reeve Impinda

Nach dem Weggang von Chris brauchte Chris Reeve Knives einen weiteren Hit. Etwas, das unter Beweis stellte, dass man auch ohne Chris Innovation und hohe Qualität liefern kann. Es ist daher nachvollziehbar, dass Anne und Tim Reeve sich der Herausforderung erneut mit Bill Harsey gestellt haben. Und das mit Erfolg. So gab es auf der Blade Show 2018 wieder einen Hit zu verbuchen. Diesmal mit dem Impinda, das den Preis „American Made Knife of the Year“ gewann.

Wie bereits erwähnt, ist das Impinda ein Slipjoint. Das bedeutet, dass die Klinge in geöffneter Position nicht verriegelt. Ein besonderer Schritt für Chris Reeve Knives, denn es ist das erste Mal, dass man hier einen Slipjoint-Mechanismus verwendet. Allein schon die Sprungfeder ist sehr innovativ. Tim Reeve erwähnte in einem Interview, dass dies wohl das erste Mal ist, dass CPM-S35VN-Stahl für die Feder verwendet wurde. Das macht die Sprungfeder extra robust.

Aber das ist noch nicht alles. Normalerweise ist die Kraft der Feder beim Schließen genauso stark wie beim Öffnen. Das liegt daran, dass die Feder immer mit der gleichen Kraft auf die Klinge drückt. Daher hat die Feder des Impinda nicht nur einen, sondern zwei Kontaktpunkte mit der Klinge. Der eine Kontaktpunkt, der in der geschlossenen Position weiter vorne liegt, ist schwächer. Das sorgt für eine Öffnungsstärke von 268 Gramm. Einmal geöffnet, reicht der andere Teil der Sprungfeder, der etwas weiter hinten sitzt, bis zur Klinge. Da dieser Teil der Feder mehr nach hinten und etwas mehr nach unten zeigt, ist der Druck, den die Feder ausübt, größer. Dadurch hat die Feder an diesem Punkt eine Stärke von 453 Gramm. Das Ergebnis: Das Impinda lässt sich leichter öffnen, als schließen. Sehr praktisch für ein Messer mit Slipjoint-Mechanismus. Es ist weder gewünscht, dass sich das Messer während des Gebrauchs aufgrund einer zu schwachen Feder schließt, noch sollte das Messer sehr schwer zu öffnen sein. Mit dieser sehr innovativen Sprungfeder lösen CRK und Bill Harsey diese Problemstellung auf einen Schlag.

Hervorzuheben sind außerdem der einteilige, aus Titan gefräste Clip und der sehr großzügige Drehpunkt. Das Blatt verfügt über einen sehr geradlinigen Nailnick, der ein komfortables Öffnen ermöglicht. Die Klinge hat eine Länge von 7,9 cm, die Gesamtlänge beträgt 18,1 cm. Eine sehr praktische Größe. Es zeigt sich schon jetzt, dass das Impinda eindeutig ein Werkzeug ist. Impinda ist Zulu und bedeutet „fold,repeat“. Ein passender Name für ein robustes Klappmesser, das immer wieder geöffnet und benutzt werden muss.  Die Funktionalität ist der wichtigste Aspekt des gesamten Designs. Genau so, wie wir es von bewährten Modellen wie dem Chris Reeve Sebenza 21 gewohnt sind.

Was bedeutet das für die Zukunft?

Mit einem so großartigen, neuen und innovativen Messer wie dem Impinda können wir nur von der Zukunft träumen. Es ist ein vielversprechender Schritt für Chris Reeve Knives und beweist, dass Chris Reeve mit Chris Reeve Knives eine Firma aufgebaut hat, die viel größer ist, als er selbst. Das Impinda belegt auch, dass sein Sohn Tim den Staffelstab erfolgreich übernommen hat. Als europäisches Unternehmen ist es erfreulich zu sehen, wenn ein amerikanisches Unternehmen ein modernes Slipjoint auf den Markt bringt. Mit den sich ständig ändernden Messergesetzen innerhalb Europas rückt das Slipjoint-Messer wieder einmal in den Fokus der Aufmerksamkeit. Worüber wir als Europäer natürlich sehr froh sind!

Die große Frage, die bleibt, ist: „Wann kommt das Impinda, und wie viel wird es kosten?“. Mit einem Richtpreis von 499 € hoffen wir, das Impinda um Weihnachten herum ausliefern zu können! Wir haben auf jeden Fall hohe Erwartungen. In der Zwischenzeit findest Du hier alle Chris Reeve Messer in unserem Sortiment. Stay tuned!

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