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Review

Fenix LR35R | Expert Review von Koen van der Jagt

Bei Knivesandtools gibt es ein großes Sortiment von Fenix Taschenlampen, u.a. auch die Fenix LR35R. Es ist eine starke Lampe, die trotzdem in die Jackentasche passt. Koen van der Jagt hat sie genauer unter die Lupe genommen.

Die neue Fenix LR35R: ein Kraftpaket von Fenix

Ich sehe häufig Trends in der Welt der Taschenlampen. Zuletzt ging es um Lumen: Wer bringt die Taschenlampe mit den meisten Lumen heraus? Nun, da sich dieser Hype ein wenig gelegt hat, scheint sich der Fokus auf etwas Neues zu verschieben: mehr Output aus einer kleineren Lampe. Das wird dank der zunehmenden Beliebtheit der 21700-Akkus zunehmend möglich. Der erfahrene Hersteller Fenix möchte bei dem Trend natürlich mitmachen und hat daher kürzlich die LR35R auf den Markt gebracht. Dies ist die zweite Lampe von Fenix (neben der LR40R), die 1000 Lumen erreicht, jedoch die erste, die in Deine Jackentasche passt. Und das macht die Lampe so besonders! Vor allem, da es gar nicht so lange her ist, dass dies unmöglich schien. Ich habe mich sehr darauf gefreut, dieses kleine Lichtwunder kennenzulernen und teile meine Meinung gerne mit Euch. Da die LR35R von der Leistung her genau zwischen zwei anderen Modellen liegt, werde ich sie regelmäßig mit diesen beiden vergleichen. Auch hier wird das Lichtbild und die Leuchtkraft ausgiebig besprochen, was oft zu überraschenden Ergebnissen führt. Neugierig geworden? Dann lies schnell weiter!

Unboxing

Die LR35 ist in einem Karton verpackt. Auf der Vorderseite ist die Lampe abgebildet und die wichtigsten Daten werden genannt. Hinten sehen wir die Specs und auf der Seite u.a. weitere Symbole, die angeben, wofür die LR35R geeignet ist. Im Lieferumfang enthalten sind ein Holster, ein Lanyard, ein Ersatz-O-Ring und ein USB-C-Kabel. Wie üblich gibt es kein Ladegerät, aber das wird kaum jemandem fehlen. Dann gibt es noch die Anleitung und ein wenig Werbematerial, das war es dann auch schon. Gut zu wissen ist, dass die (teuren) 21700er Akkus inklusive sind. Nachdem Du den Schutz entfernt hast, kannst Du also sofort loslegen. Diese Art Verpackung kenne ich schon von Fenix. Es ist alles drin, was man benötigt. Auch, wenn ich in der Vergangenheit schon hochwertigere Verpackungen gesehen habe. Eine hochwertigere Box würde einer Lampe dieser Preisklasse nicht schaden.

Die Kartonverpackung der LR35R, die etwas hochwertiger sein könnte

Eindrücke

Erster Gedanke: Wie überraschend klein ist doch die LR35R! Der Zusatz „35“ hat mich an den Klassiker von Fenix, die TK35 erinnert. Deshalb habe ich erwartet, dass die LR35R die gleiche Größe hat. Das stimmt jedoch nicht. Die LR35R ist deutlich kürzer als die TK35, während die Lampenköpfe etwa den gleichen Durchmesser haben. Ich frage mich manchmal, ob es überhaupt noch kompakter geht als das.

Die LR35R mit im Hintergrund der „klassischen“ TK35UE
Der Durchmesser des Lampenkopfes ist etwa gleich

Man merkt der LR35R direkt an, dass man ein Fenix-Produkt in Händen hält. Sie ist solide, stabil und hervorragend verarbeitet. Der Eyecatcher sind natürlich der Lampenkopf mit den 6 SST-40 LEDs, der Schalter mit dem schönen „Kupfer“-Rand und der große Clip. Das Design passt besser zur TK(35)-Serie, als zur LR(40)-Serie. Trotzdem ist es in meinen Augen ein ausgewogenes Design. Die Lampe strahl Power aus. Im Lampenkopf gibt es sechs glatte, eher flache Reflektoren, die ineinander übergehen. Die LEDs sind in der Mitte und die Reflektoren sind frei von Unebenheiten. Ein glatter Reflektor in Kombination mit einer geeigneten LED sorgt für eine gute Reichweite. Das haben wir hier! An der Seite des Kopfes befindet sich der Schalter mit integrierter Status-LED, umgeben von einem kupferfarbenen Metallrand. Der Schalter ist leicht vertieft, wodurch die Lampe nicht versehentlich eingeschaltet werden kann. Auf der anderen Seite der Lampe sehen wir den USB-C-Anschluss, der mit einer Gummiabdeckung versehen wurde. Das Gummi lässt sich zwar nur mit Mühe abziehen (ein Pfeil ist auf der Abdeckung angebracht), bietet dafür aber optimalen Schutz vor Feuchtigkeit und Staub. Im gesamten Design sind ausgefräste „Rillen“ zu sehen, die verschiedene Funktionen haben. So sorgen sie für eine bessere Wärmeableitung, einen besseren Halt und dafür, dass Du die Lampe ablegen kannst, ohne dass sie wegrollt. Der Clip ist einzigartig für eine „große“ Fenix-Lampe und lässt uns wissen, dass man diese starke Lampe an seiner Kleidung bei sich tragen kann. Der Clip ist an der Lampe befestigt. Solltest Du ihn entfernen wollen, benötigst Du hierfür einen speziellen Schraubendreher. In der Praxis wirst Du übrigens kaum etwas von diesem Clip merken. Hinten an der LR35R gibt es zwei kleine Löcher, sodass Du ein Lanyard befestigen kannst. Ich finde sie (zu) klein. Ein älteres Lanyard von Fenix kann man dort nicht befestigen. Die LR35R steht stabil auf ihrer Rückseite und kann mit einem Diffuser als Laterne verwendet werden. Soweit ich weiß, gibt es von Fenix keinen Diffusor mit diesem Durchmesser, da musst Du Dir also selbst etwas basteln. Die Lampe lässt sich reibungslos öffnen und im Inneren fallen sofort die beiden 21700er Akkus ins Auge. Dies sind die leistungsstarken „Brüder“ der 18650er Akkus, die man noch häufig in Taschenlampen findet. Ein wichtiger Vorteil gegenüber einem fest eingebauten Akkupack ist, dass Du einen zusätzlichen Satz von 21700ern kaufen und diese für dann für Notfälle bereithalten kannst. Stabile Federn schützen die Akkus vor Stößen und zwei Plus/Minus-Symbole zeigen an, wie die Akkus einzulegen sind.

Auch dieses Fenix-Produkt hinterlässt einen guten ersten Eindruck bei mir. Fenix weiß einfach, wie man gute (Bau-) Qualität liefert. Da bildet auch die LR35R keine Ausnahme. Im Folgenden ein paar Bilder.

Das Design strahlt Kraft aus
Auffallend: der lange Clip
Ganze sechs SST40 LEDs
Schönes Detail: der Kupferring um den Schalter
Der USB-Anschluss mit Gummiabdeckung
Zwischen anderem „Gear“, um zu zeigen, wie kompakt diese Lampe ist
Nur in (schönem) Mattschwarz erhältlich
Die SST40 LEDs sind zentriert
Die LR35R in ihrer natürlichen Umgebung: einem riesigen Wald
Schöne Formen, unverkennbar eine Fenix
Die Rillen im Lampenkopf und Gehäuse dienen dem Halt und der Wärmeableitung
Der flache Körper macht die LR35R sehr praktisch
Aufgeschraubt sieht man zwei 21700er Akkus
Starke Federn schützen die Akkus
Neues Lanyard-Design, ein altes Modell passt nicht durch die kleinen Löcher
Glatte, eher flache Reflektoren, die ineinander übergehen

Bedienung

Die LR35R liegt angenehm in der Hand, die Lampe ist gut ausbalanciert. Natürlich ist es nicht die leichteste Lampe ihrer Größenklasse, sie hat dafür aber auch ganze sechs LEDs und zwei Akkus. Mir gefällt der flache Korpus (wie bei der TK35-Serie) sehr gut. Das macht die LR35R praktischer als die LR40R. Wie bereits erwähnt, stört der Clips nicht. Die Lampe bietet ausreichend Halt und rutscht nicht so leicht aus der Hand. Die LR35R ist einfach mit einer Hand zu bedienen. Dein Daumen wird sich automatisch auf die richtige Stelle legen, nämlich den Bedienknopf. Der Knopf ist dank der Struktur und Form deutlich zu spüren, ich finde ihn dennoch relativ klein. Wenn es wirklich dunkel ist und man den Knopf durch Ertasten finden muss, dann könnte dieser gerne etwas größer sein. Oder, wie bei der guten alten TK35, dass der Schalter auf der Rückseite ist. Die Praxis hat nämlich gezeigt, dass man solch einen Schalter auch im Dunkeln immer findet. Ein weiterer guter Tipp für Fenix wäre, den Schalter im Dunkeln leuchten zu lassen. Vielleicht eine Idee für die Zukunft?

Die LR35R ist sehr praktisch, u.a. dank der geringen Größe
Der Schalter ist durch den aufstehenden Rand gut markiert, jedoch relativ klein

Es gibt also einen all-in-one Button für die Bedienung. Fenix mag keine Überraschungen und arbeitet oft mit dem gleichen Konzept. Um die Lampe ein- oder auszuschalten, drückst Du einfach den Knopf für ein paar Sekunden. Danach kannst Du mit kurzen Klicks zwischen den Lichtmodi wechseln. Es ist also nicht schwierig und sehr effektiv. Fenix hat den Output auf fünf Lichtstärken aufgeteilt. Der niedrigste Lichtmodus beginnt bei 100 Lumen. Das ist schon relativ viel und macht die LR35R zu einer Lampe für größere Arbeiten. Das ist nicht schlimm, aber ich hätte mir eine niedrigere Einstellung von 5 Lumen oder noch weniger gewünscht. Meiner Meinung würde das die Lampe perfekt machen. Die LR35R schaltet sich im zuletzt genutzten Modus ein, mit einer Ausnahme: der Strobe-Funktion. Man schaltet den Modus ein, indem man den Schalter etwas länger als eine Sekunde gedrückt hält. Egal, ob die Lampe dabei ein- oder ausgeschaltet ist. Was blendet dieser Modus mit Frequenzänderungen doch! Ferner verfügt die LR35R nicht über Instandmodi, wie den direkten Zugriff auf den Turbo- oder den momentary-on-Modus, in dem man solange Licht hat, wie man den Schalter gedrückt hält. Was Turbo betrifft: Dieser Modus hält problemlos mehrere Minuten, ohne dass er auf einen niedrigeren Wert zurückschaltet, weil die Lampe zu heißt wird. Es ist aber wohl selbsterklärend, dass man von so einer kompakten Lampe nicht erwarten muss, dass man sie nicht durchgehend in der höchsten Einstellung benutzen kann. Natürlich kannst Du dafür sorgen, dass sich die Lampe nicht versehentlich selbst einschaltet. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten: einen Doppelklick auf den Schalter oder indem man den Lampenkopf um eine Vierteldrehung herausdreht. Ich bevorzuge die zweite Möglichkeit, da die Lampe bei der ersten Option zweimal blinkt. Wenn Du unauffällig unterwegs sein möchtest (zum Beispiel während einer Überwachung), dann ist ein solches Blinken nicht sinnvoll.

Das laden erfolgt ganz einfach über den USB-C-Anschluss. Du kannst die Akkus auch herausnehmen und in ein externes Ladegerät stecken. Für die Ladezeit macht es keinen großen Unterschied. Einen leeren Akku zu laden dauert 2,5 bis 3 Stunden. Die Akkus regelmäßig zu laden kann nicht schaden und wird sogar empfohlen. Während des Ladevorgangs blinkt die LED-Anzeige rot. Sobald sie grün leuchtet, sind die Akkus voll aufgeladen. Überprüfe den Status der Akkus im Standby durch einen kurzen Klick auf den Button. Die Anzeige leuchtet dann kontinuierlich oder blinkt grün oder rot.

Ein moderner USB-C-Anschluss
Die Anzeige gibt in diesem Fall volle Akkus an

Das Fazit in Bezug zur Bedienung: Einerseits an Kompliment an Fenix, dass sie die Bedienung so einfach halten können. Ich vermisse jedoch ein paar praktische Optionen. Die meisten Nutzer werden jedoch zufrieden sein.

Lichtbild

Die Leuchtmittel der LR35R sind vom Typ SST-40. Diese LED ist auch u.a. in der neuesten TK22 zu finden. Das Lichtmodul bietet eine schöne Mischung aus Leistung und Reichweite, sodass die LR35R nicht nur einen enormen Output mit sich bringt, sondern auch eine Reichweite von bis zu 500 m. Beachte, dass diese Werte eine Werksangabe sind. In der Praxis liefern die Produkte diese Leistung nur unter den idealsten Umständen. Normalerweise teile ich diesen Wert durch drei und multipliziere ihn dann mit zwei. Das erweist sich in der Realität oft als wesentlich realistischer.

Fenix wählt als Lichtfarbe gerne die kalt-weiße Variante. Die LR35R bildet da keine Ausnahme. Die Farbe des Strahls ist schön gleichmäßig weiß, ohne einen Blau- oder Grünstich, den man oft bei billigen Lampen sieht. So soll es auch sein! Ich persönlich würde mir wünschen, dass Fenix mehr Modelle mit neutralweißem Licht hätte. Ich mag den wärmeren Farbton und die bessere Farbwiedergabe, auch wenn man dafür oft weniger Reichweite hat. Um den Farbton und das Lichtprofil zeigen zu können, leuchte ich auf eine weiße Wand. Das Vergleichsmaterial besteht aus zwei weiteren Top-Modellen der Fenix-Familie, nämlich der LR40R und der TK72R. Auch bei den Tests draußen werden das die „Konkurrenten“ der LR35R sein. Im Folgenden siehst Du alle Kandidaten. Achte auch nochmal auf das kompakte Format der LR35R!

Die LR40R, TK72R und LR35R
Unterschiedliche LEDs und Reflektoren verleihen jeder Lampe einzigartige Eigenschaften

Beamshots drinnen

Beginnen wir mit der LR35R. Da ich einen weißen Hintergrund verwende, kann ich deutlich zeigen, wie sich das Lichtprofil auf den verschiedenen Lichtmodi sozusagen „aufbaut“. Auch der Farbton pro Lichtintensität wird so gut dargestellt. Auffallend ist, dass wir in den niedrigeren Einstellungen deutlich eine wärmere Farbe sehen. Im Folgenden siehst Du die fünf Modi der LR35R. Besonders die höheren Modi blenden im kleinen Raum.

Die fünf Lichtmodi der LR35R mit weißem Hintergrund

Wo wir schon dabei sind, kann ich direkt die Unterschiede zur LR40R und zur TK72R zeigen.

Der Farbton der LR40R ist wärmer, aber weniger gleichmäßig als der der LR35R und der Spot ist weniger ausgeprägt. Dies deutet darauf hin, dass die LR40R auf kürzerer Entfernung mehr Licht abgibt als die LR35R einen größeren Bereich auf Distanz ausleuchten kann.

Die LR35R und LR40R, beide leuchten auf eine weiße Wand

In Sachen Lichtfarbe liegt die KT72R nahe an der LR35. Der Strahl ist der schmalste der drei Kandidaten. Bei der TK72R ist mehr Gelb/Grün zu sehen. Der Hotspot ist weniger ausgeprägt. Diese Lampe gibt viel Licht auf kürzerer Distanz ab, hat jedoch eine kleinere Reichweite als die LR-Lampen.

Die LR35R und TK72R leuchten auf eine weiße Wand

Beamshots draußen

Gehen wir nach draußen. Als Ort habe ich einen dunklen Wald gewählt. Die vielen Bäume zeigen schön die Unterschiede der Lichtbilder und Reichweiten. Zunächst einmal die fünf Lichtmodi der LR35R. Man sieht, dass die Lampe doch noch eine relativ niedrige Einstellung mit sich bringt.

Die fünf Lichtmodi der Fenix LR35R

Auch hier durften sich die anderen Lampen beweisen. Der Vergleich macht Spaß und ist oft überraschend!

Unten siehst Du das Duell zwischen der LR35R und der LR40R. Die LR40R gibt enorm viel Licht auf die kürzere Entfernung und auch der Effekt der zusätzliche, zentralen „Spot-LED“ ist gut zu sehen. Diese gibt der Lampe zusätzliche Reichweite. Bei der LR35 sehen wir eine gleichmäßigere Verteilung des Lichts über den gesamten Bereich. Achte auf die Bäume ganz am Ende. Dies werden besser mit der LR35R ausgeleuchtet.

Die LR35R gegen LR40R, beide in maximaler Einstellung

Eine beeindruckende Leistung, auch für die TK72R. Auch wenn die Reichweite dieser Lampe deutlich geringer ist. Der große Baumstamm auf der rechten Seite ist kaum sichtbar und auch die Stämme am Ende sind schwer zu zählen. Die TK72R hat also einen konzentrierteren Lichtstrahl für kürzere Distanzen.

Die LR35R gegen die TK72R, beide im Turbo-Modus

Von der Seite betrachtet kann man die Eigenschaften der Bündel noch besser sehen. Da die Kamera etwas weiter von den Lampen entfernt ist, ist auch die Lichtfarbe gut zu sehen.

Was im Folgenden wieder auffällt, ist die warme Lichtfarbe der LR40R und die Wirkung der mittleren LED. Man sieht einen separaten, dünnen Strahl in der Mitte des Beams. Die LR35R leuchtet auf dieser Entfernung eine größere Fläche der Bäume aus.

Die LR35R und die LR40R im direkten Vergleich in der höchsten Einstellung

Auch auf dem Weg kann man sehen, dass die TK72R die Ferne weniger gut ausleuchtet, die Nähe jedoch gut und gleichmäßig. Das liegt neben der verwendeten LED auch daran, dass die TK72R sogenannte „orange-peel“ Reflektoren hat. Diese streuen das Licht stärker als die glatten Reflektoren der LR-Lampen.

Die LR35R gegen die TK72R, beide im Turbo-Modus

Im Folgenden noch ein paar Bilder mit der Lampe in der Hand, die die beeindruckende Leistung der LR35R zeigen: Ein breites Bündel mit einer sehr guten Reichweite.

Was für eine Leistung!
Auch auf einer flachen Ebene beweist sich dich LR35R. Hier wird ein 200 m hohes Windrad in etwa 150 m Entfernung beleuchtet
Eine Weide mit einer Baumgruppe darauf, die man sofort „überprüfen“ kann
Hier beleuchte ich ein Gewässer

Fazit

Mit der LR35R geht Fenix noch einen Schritt weiter. Nicht so sehr in Bezug auf die Gesamtleistung. Da hatten wir ja schon gesehen, dass sowohl die TK72R als auch die LR40R echte Kraftpakete sind. Die Stärke der LR35R liegt vor allem in ihrer kompakten Größe in Kombination mit einem breiten Lichtbündel, das über den gesamten Bereich viel Licht liefert. Das macht die LR35R zu einer exzellenten Lampe für Suchaktionen, mit der Du hunderte von Metern ausleuchten kannst. Und das Tolle ist, dass sie trotzdem einfach in eine Jackentasche passt! Die Lampe liegt angenehm in der (kleineren) Hand und die Bedienung ist selbsterklärend. Auch der Clip ist ein praktisches Detail.

Spricht also gar nichts gegen diese Lampe? Meiner Meinung nach gibt es immer etwas, das verbessert werden kann. Im Falle der LR35R könnte der Schalter im Dunkeln leuchten, ein niedrigerer (und energiesparender) Lichtmodus wäre schön und ich würde gerne direkt den Turbo-Modus einschalten können. Und... Ich hätte auch gerne den taktischen Schalter der TK35 hinten auf der LR35R. Vielleicht liest der Hersteller ja meine Review. Ich lasse mich gerne überraschen!

Ein großer Dank geht an das KATO-Team, das mir die LR35R für diese Review zur Verfügung gestellt hat!

Expert

Koen van der Jagt
Koen van der Jagt

Schon als Kleinkind hat Koen van der Jagt ein großes Interesse an Lampen, Drähten und Batterien. Als Kind interessiert er sich vor allem für Fahrradlampen und andere Elektronik. Die Krypton- und Halogenlampen wurden in den letzten Jahren durch LEDs ersetzt. Vor ein paar Jahren hat auch er das "professionelle" Zeug entdeckt. Seine ersten Taschenlampen-Marken waren Led Lenser und Fenix. Auch die Fotografie ist ein großes Hobby von ihm. Neben Fotos von der Natur und Meteorologie zeigt Koen auch gerne Bilder von dem, was eine Lampe kann und wie das Lichtbild in Dunkelheit ist. Die Rezensionen, die Koen schreibt, können oft in Foren wie candlepowerforums.com und taschenlampen-forum.de gelesen werden. Koen besitzt mittlerweile Taschenlampen in fast jeder Kategorie: von kleinen und handlichen Lampen, bis hin zu leistungsstarken Scheinwerfern.

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