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Fenix HL18R-T | Expert Review von Koen van der Jagt

Die Fenix HL18R-T unterscheidet sich vor allem durch das spezielle „Sport“-Stirnband von der HL18R. Dieses Band kann im Handumdrehen angebracht und abgenommen werden. Wie gut ist dieses Leichtgewicht?

Meine ersten Eindrücke

Besonders das Stirnband dieser mittelgroßen Stirnlampe zieht die Blicke auf sich. Die frische Farbe mit den reflektierenden Buchstaben steht der Lampe gut. Natürlich ist fast alles aus Kunststoff/Polycarbonat, aber in der Regel muss eine Stirnlampe nicht so viel aushalten und es ist auch dem Tragekomfort zuträglich. Die Verarbeitungsqualität sieht gut aus, alles ist einwandfrei angebracht.

Wann und wie

Die Lampe ist besonders bei Sport und bei Bewegungen praktisch, bei denen keine allzu hohen Geschwindigkeiten erreicht werden. Hiermit meine ich beispielsweise wandern, joggen oder Inlineskaten. Wenn Du z.B. Mountainbike fahren möchtest, empfehle ich eine Lampe mit einer größeren Reichweite und einem fokussierten Lichtstrahl. Die Lampe ist auch praktisch bei Arbeiten, Reparaturen oder beim Camping. Zum Angeln finde ich die niedrigste Einstellung ein bisschen zu hell.

Bedienung und Komfort

Bei einer Lampe von Fenix braucht man die Anleitung entweder gar nicht oder nur einmal. Das sagt schon etwas über die Ergonomie. Das Aufladen des Akkus ist mit dem mitgelieferten (etwas veralteten) Micro-USB-Kabel ein Kinderspiel. Auch (wiederaufladbare) AAA-Batterien sind im Handumdrehen eingesetzt. Gute AAA-Zellen bieten eine viel bessere Laufzeit. Die großen Schalter sind leicht zu finden. Der Rest ist einfach: Langes Drücken zum Ein- oder Ausschalten, kurzes Drücken zum Umschalten zwischen den Modi. Die Spot- und die Flutlichtoption können nicht gleichzeitig eingeschaltet werden; diese Option ist nur bei Fenix-Stirnlampen mit einem stärkeren Akku verfügbar. Im Standby-Modus kannst Du jederzeit überprüfen, wie es um den Akku steht.

In den letzten Jahren hatte ich oft mit verhedderten und verwirrenden Stirnbändern zu kämpfen und betrachte Stirnlampen daher oft mit Skepsis. Aber was ich hier sehe, ist wirklich toll! Band um den Kopf, mit dem Knopf festdrehen und los geht's! Fertig? Drehe den Knopf auf und die HL18R-T ist wieder frei. Das funktioniert wunderbar, jeder kann es machen.

Vorteile

Ich denke, die größte Stärke der HL18R-T ist ihr Stirnband. Dieses System ist so effizient und einfach! Aufsetzen, festdrehen und die Lampe beweget sich nicht vom Platz. Mit nur einem Klick kannst Du sie wieder abnehmen. Großartig ist auch die „doppelte“ Stromversorgung: Mit nur einer Packung AAA-Batterien kommt man mehrere Tage zurecht. Der gute Lichtton (mit der neutralsten/warmen Farbe der Doppel-LEDs für den Nahbereich) ist ebenfalls eine Stärke dieser Lampe.

Nachteile

Ich finde es schade, dass die niedrigste Einstellung von 4 Lumen ein Blink-/SOS-Modus ist. Fenix hätte diesen Modus auch als Dauermodus hinzufügen sollen. Dann wäre die HL18R-T auch gut für das Nachtfischen oder als Leselampe im Zelt geeignet.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Gefällt mir! Man erhält ein Qualitätsprodukt, das jahrelang halten wird. Außerdem ist ein Akku im Lieferumfang enthalten. Besser hätte ich es allerdings gefunden, wenn sie auch ein Ladegerät mitliefern würden.

Mein Fazit

In puncto Komfort und Tragegefühl erhält die HL18R-T dank des extrem guten Stirnbandes und des geringen Gesamtgewichts volle Punktzahl. Das Gleiche gilt für die Benutzerfreundlichkeit. Was die (Beleuchtungs-)Möglichkeiten angeht, so vermisse ich einen Modus mit wenig Licht.

Gut zu wissen

Ist Dir eine Stirnlampe beim Joggen schon einmal verrutscht? Das wird Dir mit der HL18R-T nicht passieren. Sie bleibt sicher an ihrem Platz sitzen.Wie sich das System mit dem „SPORT“-Band nach Jahren intensiver Nutzung schlägt, wird die Zeit zeigen. Während des Testzeitraums machte es einen soliden und zuverlässigen Eindruck.

Last but not least: die Beamshots

Die erste Location ist ein Waldweg. Wenn es keine Laternenmasten gibt, sieht man nachts fast nichts und eine (Stirn-)Lampe ist ein Muss.

Zunächst die Lichtmodi mit der HL18R-T auf einem Stativ. Die gute Farbwiedergabe fällt bei allen Lichtverhältnissen positiv auf.

Dann noch einige Bilder mit der HL18R-T auf dem Kopf. So erkennt man den Unterschied zwischen Spot- und Flood-Modus noch deutlicher.

Koen van der Jagt

Schon als Kleinkind hat Koen van der Jagt ein großes Interesse an Lampen, Drähten und Batterien. Als Kind interessiert er sich vor allem für Fahrradlampen und andere Elektronik. Die Krypton- und Halogenlampen wurden in den letzten Jahren durch LEDs ersetzt. Vor ein paar Jahren hat auch er das "professionelle" Zeug entdeckt. Seine ersten Taschenlampen-Marken waren Led Lenser und Fenix. Auch die Fotografie ist ein großes Hobby von ihm. Neben Fotos von der Natur und Meteorologie zeigt Koen auch gerne Bilder von dem, was eine Lampe kann und wie das Lichtbild in Dunkelheit ist. Die Rezensionen, die Koen schreibt, können oft in Foren wie candlepowerforums.com und taschenlampen-forum.de gelesen werden. Koen besitzt mittlerweile Taschenlampen in fast jeder Kategorie: von kleinen und handlichen Lampen, bis hin zu leistungsstarken Scheinwerfern.

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