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5 Stirnlampen getestet | Experten-Review von Koen van der Jagt

Eine gute Taschenlampe kann sehr praktisch sein, aber auch Du wirst Situationen kennen, in denen Du eigentlich beide Hände frei und trotzdem ausreichend Licht haben möchtest. Solche Situationen könnten das Werkeln im Schuppen sein, beim Sport oder wenn Du nachts (eine Karte) lesen möchtest. Die Lösung: eine Stirnlampe!

Auch in diesem Bereich bietet Knivesandtools eine riesige Auswahl, in der Rubrik der Stirnlampen findest Du dutzende von Modelle in fast jeder Preisklasse. Da kann die Entscheidung schon mal schwer fallen. Deshalb helfe ich Euch dabei, indem ich mir fünf Stirnlampen ganz genau anschaue und meine Erfahrungen mit Euch teile. Wie üblich werden in dieser Review Themen wie erste Eindrücke, Möglichkeiten und Benutzerfreundlichkeit behandelt. Dann einer der wichtigsten Aspekte: die Lichtleistung. Diese werde ich im Innen- und im Außenbereich testen, sodass wir uns ein gutes Gesamtbild von der Lampe machen können. Viel Spaß beim Lesen und Erleben!

Die Kandidaten

Bei Knivesandtools findest Du alle möglichen Stirnlampen, von ganz einfachen Lampen bis hin zu High-End-Modellen. Ziel dieses Tests war es, einige Modelle im mittleren Preissegment zu testen, die sich gut für den täglichen Gebrauch eignen. Die Preise liegen zwischen 40-60 €, also etwas mehr als eine Lampe aus dem Baumarkt. Jeder, der schon einmal eine Qualitätslampe gekauft hat, wird mir zustimmen, dass diese Lampen ihr Geld wert sind. Im Folgenden werde ich euch die Lampen vorstellen, beginnend mit dem günstigsten Modell bis hin zu teuersten: die Nitecore NU25, die Fenix HL12R, die Petzl Actik Core E99ABA, die [Princeton Tec EOS](kato://product/PT EOS) und die LedLenser MH6. Jede Lampe ist anders und bietet ihre eigenen, spezifischen Eigenschaften. Ist das teuerste Modell auch wirklich das beste? Wir werden es sehen!

Energiequelle

Auch hier bietet die „USB-Ära“ ihre Vorteile: Die meisten Lampen können über einen Micro-USB-Anschluss aufgeladen werden. Bei der Fenix und der Nitecore funktioniert dies am einfachsten, einfach nur einstecken und schon geht's los. Die Akkus sind fest eingebaut, der Ladeanschluss befindet sich im Gehäuse der Lampe. Der Vorteil ist, dass es nicht so schnell verschleißt und dass die Lampe wasserdichter ist, da Du sie niemals öffnen musst. Der Nachteil ist, das Du den Akku nicht oder nur sehr schwer austauschen kannst. Hier bieten Led Lenser und Petzl einen Vorteil: es wird ein direkt aufladbarer Akku mitgeliefert, der sozusagen drei AAA-Batterien ersetzt. Wenn der Akku leer ist, kannst Du also auch aufladbare (oder nicht aufladbare) Batterien einsetzen. Ein ziemlich gutes System von Petzl und Led Lenser! Die Princeton Tec läuft auf 3 AAA-Batterien; dies können sowohl die Alkali-, die Akku- als auch die Lithium-Version sein. Auch hier hast Du also verschiedene Möglichkeiten. Du bist bei den zuletzt genannten drei Lampen also nicht auf eine bestimmte Energiequelle angewiesen sondern hast immer mehrere Optionen. Die Fenix und Nitecore funktionieren am einfachsten, Du musst nicht an Deine Batterie oder Batterien denken, da diese bereits eingebaut sind. Aber das ausgeklügelte System von Petzl und Led Lenser bietet mehr Sicherheit, wenn Du die Lampe für lange Zeit brauchst und kein Ladegerät zur Verfügung hast. Mit einer Packung Alkaline-Batterien bist Du gut versorgt.

Lichtbild und Lichtfarbe

Das Besondere ist, dass alle Lampen ihr eigenes Lichtbild haben. Dies zeigt auch, dass jeder Hersteller seine eigene Vision davon hat und diese auf seine Weise umsetzt. Jede Lampe hat ihren eigenen Abstrahlwinkel: Je größer der Winkel, desto breiter kannst Du den Weg mit Deiner Stirnlampe ausleuchten. Ein schmalerer Strahl (mit kleinerem Winkel) hat in der Regel eine größere Reichweite. Das kann praktisch sein, wenn Du schneller unterwegs bist, da Du so mehr Zeit hast um auf Hindernisse zu reagieren. Die Lichtfarbe ist auch ein wichtiger Punkt, auf den Du vielleicht vorher nicht geachtet hast... Eine LED mit einer neutraleren Farbe gibt alles naturgetreuer wieder, während eine kältere Farbe eine etwas größere Reichweite hat. Eine neutralere Farbe leistet auch bei feuchten Bedingungen wie Nebel oder hoher Luftfeuchtigkeit bessere Ergebnisse. Nur zwei dieser fünf Kandidaten haben eine neutrale Lichtfarbe: die Nitecore NU25 und die Fenix HL12R. Die anderen Teilnehmer haben einen kälteren Farbton. Im nächsten Abschnitt werde ich es Euch anhand von Bildern erklären.

Beamshots

Nun zum wichtigsten einer Lampe: die Leistung und das Lichtbild in der Praxis! Bei den fünf getesteten Modellen gibt es große Unterschiede in Bezug auf die Lumen. Um Dir eine gute Vorstellung davon zu geben, wie es in der Realität aussieht, folgen die sogenannten „beamshots“. Ich mache diese Aufnahmen, indem ich meine Kamera auf ein Stativ stelle und den Shutter für ein paar Sekunden öffne. Damit es ein ehrlicher Vergleich wird, habe ich für jedes Bild die gleichen Bedingungen geschaffen.

Der erste Ort ist ein Lagerraum mit ein paar Wohnwagen. Dies gibt ein anschauliches Bild davon, wie diese Stirnlampen auf dem Campingplatz funktionieren. Schöner Nebeneffekt ist, dass die weißen Wohnwagen auch den Farbton der Lampen gut zeigen. Wir beginnen mit der weißen LED in der höchsten Einstellung. Um es übersichtlich zu halten, werde ich die fünf Lampen in alphabetischer Reihenfolge testen.

Bei der Princeton Tec EOS haben die Lampen auch rotes Licht. Im Folgenden die Bilder!

Ab geht's nach draußen! Die Location in ist ein Wanderweg mit einer Treppe, die etwa vierzig Meter entfernt ist. Leider war es hier aufgrund der Lichteinwirkung eines großen Industriegebietes nicht ganz dunkel. Auch hier werden die Lampen in alphabetischer Reihenfolge im höchsten Modus getestet, dieses Mal jedoch als echte Stirnlampe!

Lasst uns die Location wechseln! Dieses Mal haben wir mit etwa 25 Meter Abstand zwei große Bäume. Die Fotos wurden jetzt hinter meinem Rücken aufgenommen, sodass Du genau sehen kannst, wie sich das Lichtbild im Verhältnis zu mir verhält.

Nun geht es um die rote und/oder die sekundäre Option der vier Lampen. Da rotes Licht oft eine schlechte Reichweite hat, habe ich die Fotos vor weißen Blöcken, die direkt vor mir waren, aufgenommen.

Stärken und Schwächen / Fazit

Wenn ich die Stärken und Schwächen der fünf hier getesteten Stirnlampen vergleiche, fällt meine persönliche Wahl auf die kompakteren und leichteren Lampen. Das sind in diesem Fall die Fenix HL12R und die Nitecore NU25. Auch in Bezug auf die Benutzerfreundlichkeit punkten diese Produkte, sie sind einfacher und logischer zu bedienen als die anderen Kandidaten. Die Fenix fühlt sich etwas robuster an und sitzt etwas stabiler auf dem Kopf, ist dank der größeren Tasten leichter zu bedienen und schaltet sich immer mit dem zuletzt genutzten Lichtmodus ein. Die Nitecore ist dank ihres geringen Gewichts kaum zu spüren, hat mehr Lichtoptionen (u.a. einen warmen Farbton) und hat ein sehr gutes rotes Licht. Das Laden beider Geräte funktioniert auf die gleiche Weise und ist völlig problemlos.

Sind die anderen Lampen so viel schlechter? Ganz sicher nicht! Aber sie sind etwas größer und wiegen mehr. Auch die Bedienung erfordert etwas mehr Übung. Die Led Lenser hat ein einzigartiges Fokussiersystem, die MH6 hat eine tolle Reichweite. Die Möglichkeit, sowohl einen wiederaufladbaren Akku als auch AAA-Batterien zu verwenden, kann für viele Benutzer ebenfalls sehr wichtig sein. Dies gilt ebenfalls für die Petzl Actik Core, die auch gutes rotes Licht liefert und eine Notpfeife im Stirnband mitbringt. Die Princeton Tec EOS ist nicht die hellste, aber sie ist solide gebaut und lässt Dich nicht einfach im Stich.

Hoffentlich hilft Dir dieser Bericht bei Deiner Auswahl und Du findest Deine Stirnlampe bei diesen Modellen oder bei den vielen anderen Möglichkeiten, die Knivesandtools bietet. Es bleibt mir nur noch, dem KATO-Team für die Unterstützung und die Gelegenheit zu danken, diesen coolen Test machen zu dürfen!

Koen van der Jagt

Schon als Kleinkind hat Koen van der Jagt ein großes Interesse an Lampen, Drähten und Batterien. Als Kind interessiert er sich vor allem für Fahrradlampen und andere Elektronik. Die Krypton- und Halogenlampen wurden in den letzten Jahren durch LEDs ersetzt. Vor ein paar Jahren hat auch er das "professionelle" Zeug entdeckt. Seine ersten Taschenlampen-Marken waren Led Lenser und Fenix. Auch die Fotografie ist ein großes Hobby von ihm. Neben Fotos von der Natur und Meteorologie zeigt Koen auch gerne Bilder von dem, was eine Lampe kann und wie das Lichtbild in Dunkelheit ist. Die Rezensionen, die Koen schreibt, können oft in Foren wie candlepowerforums.com und taschenlampen-forum.de gelesen werden. Koen besitzt mittlerweile Taschenlampen in fast jeder Kategorie: von kleinen und handlichen Lampen, bis hin zu leistungsstarken Scheinwerfern.

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