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Ein Fernglas muss wie jedes optische System auf den Abstand scharf gestellt werden, auf den geschaut wird. Ein Bild ist scharf, wenn ein abrupter Übergang im Motiv als ein abrupter Übergang im Bild dargestellt wird. Oder einfacher gesagt, ein Punkt muss als Punkt wiedergegeben werden und nicht als kleiner Kreis. Für diese Möglichkeit gibt es verschiedene Systeme zur Schärfeneinstellung. Bei zentraler Schärfeneinstellung werden mit einem Knopf beide Hälften des Fernglases scharf gestellt. Mit Hilfe der Dioptrienkorrektur auf dem rechten Okular kann das Glas dann an einen möglichen Sehfehler angepasst werden. Stellen Sie das Fernglas mit der zentralen Schärfeneinstellung auf beispielsweise einen Abstand von 100 m vor Ihrem linken Auge scharf. Decken Sie einfacherweise die rechte Seite des Fernglases ab. Anschließend decken Sie die linke Seite des Glases ab und stellen das Fernglas für das rechte Auge mit der Dioptrienkorrektur ein.

Neben Ferngläsern mit zentraler Schärfeneinstellung sind auch Gläser mit individueller Schärfeneinstellung (BIF Modell) erhältlich. Hier muss die Schärfe jeweils für beide Augen separat eingestellt werden. Das wirkt umständlicher, aber hat den Vorteil, dass ein derartiges Fernglas besser wasserdicht versiegelt werden kann. Wassersportler beispielsweise geben daher diesem Fernglastyp den Vorzug. In der Praxis werden diese Gläser auf unendlich gestellt, so dass Objekte ab 7 Metern bis unendlich scharf sind, ohne dass noch etwas eingestellt werden muss.

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