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Die "Dämmerungszahl" wird aus der Wurzel aus Vergrößerung x Durchmesser berechnet. Bei einem Fernglas 8x42 ist das also die Wurzel aus 8x42: die Wurzel aus 336 = 18,3. Bei der Dämmerungszahl gilt: je höher, je besser. Je höher die Dämmerungszahl ist, desto mehr Details sind sichtbar. Daneben besteht noch eine Zahl, die für die Helligkeit des Fernglases als Maßstab gilt. Das ist die Lichtstärke. Die Lichtstärke wird berechnet, indem man den Durchmesser der Austrittspupille (42/8=5,25 mm) quadratiert, also mit sich selbst multipliziert. Bei unserem Beispiel bedeutet das, dass die relative Helligkeit 5,25x5,25 = 27,6 ist. Auch für diesen Wert gilt: je höher, je besser. Bei einem Wert unter 15 ist das Fernglas vor allem für den Taggebrauch geeignet. Gläser mit einer relativen Helligkeit über 25 kann man Nachtgläser nennen. Aber die Grenzen sind fließend. Eine hohe Dämmerungszahl, kombiniert mit einer niedrigen Helligkeit (ein 12x40 Glas hat eine Dämmerungszahl von 21,9 aber eine Lichtstärke von 11,1), wird doch schwer hantierbar sein.

In einem Land wie Deutschland mit einer relativ langen Dämmerungszeit ist es oft besser, sich für einen Fernstecher mit hoher Dämmerungszahl zu entscheiden. In den Tropen beispielsweise, wo die Dämmerungszeit sehr kurz ist, ist die Lichtstärke oder Helligkeit wichtiger.

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